Schneefälle haben zahlreiche Verkehrsteilnehmende gefordert. Bei den winterlichen Strassenverhältnissen kam es zu einigen Verkehrsunfällen ohne Verletzte sowie zu Verkehrsbehinderungen.

Am Freitagmittag setzten in Teilen Graubündens Schneefälle ein, welche zu winterlichen Fahrbahnen führten. Kurz nach 14.30 Uhr schleuderte in Nufenen ein auf der Autostrasse A13 in Richtung Splügen fahrender 62-jähriger italienischer Automobilist auf die Gegenfahrspur. Sein mit Sommerreifen ausgerüstetes Auto kollidierte mit einem Sattelmotorfahrzeug aus der Gegenrichtung.

Am Auto entstand Totalschaden und am Sattelmotofahrzeug ein Sachschaden von rund fünftausend Franken. Um 15.10 Uhr rutschte ein 59-Jähriger Autofahrer in Bivio auf der Julierstrasse H3 in einer Rechtskurve auf die Gegenfahrspur. Dort kam es zu einer Kollision mit einem talwärts fahrenden Lieferwagen. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Verkehrsbehinderungen und weitere Verkehrsunfälle

Am Freitagnachmittag trugen sich vier weitere Verkehrsunfälle auf winterlichen Bündner Strassen zu. Weiter waren einige Verkehrsteilnehmer zu verzeichnen, welche bei den herrschenden Strassenverhältnissen nicht mehr weiterkamen oder deren Fahrzeuge von den Fahrbahnen rutschten. Dies führte zu Verkehrsbehinderungen. Mehrere dieser Fahrzeuge wurden mit Sommerreifen bewegt.

(Kantonspolizei Graubünden, 27.4.2019) 

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