Nach einem Raubüberfall auf die GKB in Chur bleibt der Hauptsitz geschlossen. Ein Unbekannter hatte in der Schalterhalle Schüsse abgegeben. Die Polizei konnte ihn festnehmen.

«Raubüberfall auf Bank in Chur», schrieb die Kantonspolizei Graubünden am Donnerstagmorgen auf Twitter. «Eine Person wurde festgenommen.» Offenbar hatte der Mann mit einer Schusswaffe in die Bankfiliale am Postplatz in Chur betreten und zwei Schüsse abgegeben, die nicht gegen Personen gerichtet waren. Er konnte mehrere 10’000 Franken erbeuten. Nach kurzer Flucht konnte der Räuber dank Hinweisen aus der Bevölkerung in der Reichsgasse angehalten und festgenommen werden, wie die Kapo Graubünden weiter schreibt.

«Keine Personen verletzt», schrieb die Kantonspolizei Graubünden weiter. «Die Kantonspolizei Graubünden sowie Stadtpolizei Chur steht mit einem Grossaufgebot im Einsatz. Zurzeit besteht keine Gefahr für die Bevölkerung.»

Die Graubündner Kantonalbank bestätigt den Überfall am Donnerstagmorgen am Postplatz in Chur. «Die Lage war dank internem Sicherheitsteam und Polizeieinsatz schnell unter Kontrolle», schreibt die GKB in einer Mitteilung. Selbstredend sitze der Schock bei betroffenen Kunden und Mitarbeitenden tief. «Das Augenmerk liegt nun auf der Betreuung der betroffenen Kunden und Mitarbeitenden», bestätigt CEO Daniel Fust und bittet um Verständnis dafür, dass die Kundenhalle am Postplatz heute geschlossen bleibt.

(Bilder: GRHeute)

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