Das Bündner Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden hat vier Jungwölfe des Beverin-Rudels zum Abschuss freigegeben. Die Umweltverbände haben diese Massnahme gemäss einer Medieninformation akzeptiert.  

Vier Jungwölfe des Beverin-Rudels wurden vom Bau-Verkehrs- und Forstdepartement Graubünden zum Abschuss freigegeben, nachdem diese im letzten Sommer mindestens 15 Ziegen gerissen hatten. Bereits am 5. und 6. Oktober wurden zwei Wölfe von der Wildhut erlegt. Die Umweltorganisationen WWF und Pro Natura bedauern gemäss einer Medienmitteilung den Abschuss der Jungwölfe, aber auch die von den Wölfen verursachten Risse.

«Der WWF und Pro Natura haben die Abschussverfügung des Kantons in der Zwischenzeit sorgfältig geprüft und kommen zum Schluss, dass die Regulierung des Wolfsrudels gemäss den Vorgaben der eidgenössischen Jagdverordnung und des Wolfskonzepts rechtlich zulässig ist», schreiben die Umweltorganisationen. Somit verzichten sie auch auf eine Beschwerde.

 

(Symbolbild: Pixabay)