Drei zuletzt arg gebeutelte Exponenten der heimischen Sportszene, das heisst GRBB Chur, der VBC Chur und der EHC Chur liegen derzeit zwar am Tabellenende, hatten bzw. haben in der Woche vor der vierzehntägigen Festtagspause über Weihnachten und Neujahr aber die Möglichkeit, mit Heimsiegen noch für einen versöhnlichen Jahresabschluss zu sorgen und zudem Hoffnung für die Zukunft zu tanken.

Die erste Chance ist allerdings vertan, denn das 2. Liga-Männerteam von Graubünden Basketball Chur hat am Mittwochabend in der Turnhalle Türligarten einen veritablen Überraschungscoup nur hauchdünn verpasst. Das als klarer Aussenseiter ins Spiel gegangenene Schlusslicht musste sich nämlich gegen den neuen Spitzenreiter BC Unicorn 02 Spreitenbach trotz bis zuletzt hartnäckiger Gegenwehr nur mit der kleinstmöglichen Differenz von einem Punkt geschlagen geben.

Nach dieser ärgerlichen 77:78-Niederlage verbleiben die Bündner mit einem Erfolg aus elf Partien am Tabellenende und müssen aufpassen, dass sie nicht schon bald den Kontakt zu den vor ihnen liegenden Teams verlieren.

 

VBC Chur und EHC Chur wollen Revanche

Am nächsten Samstag steht für den VBC Chur in der nationalen 1. Liga der Männer die 12. Runde auf dem Programm. Dabei empfangen die Churer um 16 Uhr in der Sporthalle Sand den TSV Jona Volleyball 2, gegen den sie die Vorrundenbegegnung Ende Oktober nicht zwingend mit 2:3-Sätzen verloren haben. Deshalb ist für die Platzherren zweifellos Revanche angesagt, was durchaus auch drin liegt, wenn es ihnen für einmal gelingen sollte, die Eigenfehlerquote tief zu halten und über die gesamte Spielzeit eine konstante Leistung zu erbringen.

In der 24. Runde der Meisterschaft der MySports League im Einsatz steht am nächsten Samstag auch der EHC Chur, der um 20 Uhr im Thomas Domenig Stadion auf den Tabellenführer HC Sierre trifft. Für die Churer ist es die Chance, nicht nur die miserable Heimbilanz aufzubessern, sondern sich gleichzeitig auch für die bittere, Ende September im Wallis erlittene 2:3-Vorrundenniederlage zu revanchieren. Damals entglitt ihnen ein Punktgewinn erst in der zweitletzten Minute, sodass sie wohl alles daran setzen werden, um das Jahr mit einem positiven Ergebnis abzuschliessen.    

 

(Archivbild: GRHeute)

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