Die Graubündner Kantonalbank (GKB) hat mit den deutschen Justizbehörden in Köln eine einvernehmliche Einigung gefunden und leistet dafür – im Zusammenhang mit unversteuerten Vermögenswerten deutscher Kunden – eine einmalige Zahlung von 4.7 Mio. Euro.

Der Entscheid hat Rechtskraft für alle Bundesländer Deutschlands. Die Einigung umfasst auch die betroffenen Mitarbeitenden der Bank.

In einer Medienmitteilung betont die GKB, diese Vereinbarung habe keine negative Auswirkung auf das im Juli 2018 prognostizierte Jahresendergebnis. Die Bank habe für diesen Fall in der Vergangenheit ausreichend Rückstellungen gebildet.

Eine wichtige Voraussetzung zur einvernehmlichen Einigung mit den deutschen Justizbehörden war die bereits im Jahr 2010 in Angriff genommene Weissgeldstrategie.

 

(Archivbild GKB)