In Schluein ist am Sonntagvormittag ein Gleitschirmpilot abgestürzt. Wie jetzt bekannt wurde, handelt es sich um den Skifahrer Gian-Luca Barandun. 

Swiss-Ski ist über den Unfalltod zutiefst bestürzt und erschüttert. «Die Swiss-Ski Familie ist in dieser schweren Zeit in Gedanken bei der Trauerfamilie. Wir sprechen ihr unser herzlichstes Beileid aus», sagt Markus Wolf, Geschäftsführer von Swiss-Ski. Der gesamte Verband trauert um den jungen Skirennfahrer, wie Swiss-Ski in einer Medienmitteilung schreibt.

Der 24-Jährige war kurz vor 11 Uhr von Ladir nach Schluein auf einem Schulungsflug unterwegs. Auf dem Anflug zum unweit entfernten, offiziellen Landeplatz führte der Gleitschirmflieger Steilspiralen aus. Dabei geriet er zu tief und stürzte auf das Wiesland. Der Pilot verletzte sich beim Aufprall so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb. Die genaue Unfallursache wird abgeklärt.

Bei sportlichen Aktivitäten in der Schweiz verunfallen durchschnittlich 180 Personen pro Jahr tödlich, die meisten beim Bergwandern oder Bergsteigen. Auch beim Skifahren abseits der markierten Pisten sowie beim Baden und Schwimmen in offenen Gewässern kommen jährlich einige Dutzend Personen durch Unfälle ums Leben. Bei einem Unfall beim Gleitschirmfliegen sterben in der Schweiz im Mittel jährlich zwischen fünf und zehn Personen.

 

(Bild: Swiss Ski, Kantonspolizei Graubünden, 4.11.2018)