Am nationalen Clean-Up-Day sind nur rund 40 Erwachsene und Kinder dem Aufruf des WWF gefolgt, um an der Rheinpromenade bei Chur aufzuräumen. In knapp vier Stunden haben sie dafür am und im Rhein kiloweise Sperrgut gefunden und mehrere grosse Abfallsäcke gefüllt. 

Über 40 Helfer und Helferinnen haben sich am Samstag an der Rheinpromenade bei Chur eingefunden. Darunter auch einige Kinder der Pfadi St. Luzi. Vier Stunden lang sammelten die Freiwilligen von der Felsberger Aufweitung bis zur Haldensteiner Brücke Abfall am Rheinufer ein, wobei eine beachtliche Menge Abfall zusammenkam. Viel Bauschutt und Metallteile, ganze Fahrräder, Picknick-Reste, Plastik und Papier haben die Freiwilligen gefunden. Besonders die grosse Menge an Metallteilen und Bauschutt im und am Rhein hat die Teilnehmende erstaunt. 

«Arglos weggeworfener oder liegengelassener Abfall im öffentlichen Raum wird für Mensch und Tier immer mehr zum Problem», schreibt der WWF in einer Medienmitteilung. Durch Wind und Regen gelange der Abfall auch in die Flüsse und ein Teil schliesslich in die Weltmeere. Allein der Rhein trage jedes Jahr eine Million Kilogramm Abfälle ins Meer. Mit der Aufräumaktion wollten die Organisatoren, der WWF Graubünden und das oba aba/ZeroWaste Ladencafé Chur, ein Zeichen gegen Littering setzen. In Chur wurden die Freiwilligen logistisch vom Werkbetrieb der Stadt Chur unterstützt.

Der Bündner Cleanup-Day war Teil der Rhine-Cleanup-Initiative, die länderübergreifend in 57 Städten am Rhein mit Aufräumaktionen auf das Problem aufmerksam machte. Insgesamt machten mehr als 10’000 Menschen an der Aktion von der Quelle bis zur Mündung mit.

 

(Bilder: zVg.)