Derzeit befinden sich 6 Personen in Pflege und 2 in Intensivpflege. Der Kanton Graubünden ist damit noch leicht unter dem Schweizer Durchschnitt. Dennoch mahnt der Kanton Graubünden zur Vorsicht und setzt wie berichtet die Maskenpflicht durch.

Das Sorgenkind sind die Jungen, hiess es an einer Medienkonferenz am Freitagmorgen in Chur. Sie seien diejenigen, die auf Parties gehen und sich nicht an die Abstände halten würden. Zwar sind die Zahlen in Graubünden noch nicht so hoch wie im Schweizer Durchschnitt, steigen aber dennoch an. Die aktuellen Hotspots befinden sich in Davos und im Oberengadin.

«Die Lage ist ernst», sagte Regierungsrat Peter Peyer. «Es ist deshalb unerlässlich, Massnahmen zu ergreifen.» Das bedeutet, dass ab Samstag, 17. Oktober, um 6 Uhr eine Maskenpflicht in öffentlich zugänglichen Räumen gilt. In Gastronomiebetrieben gilt eine Sitzpflicht. Nur wer an einem Tisch sitzt, ist von der Maskenpflicht befreit. Ein Tanzverbot steht im Moment noch nicht zur Debatte. «Für uns ist es wichtig, dass man Masken trägt», sagte Peter Peyer.

Keine Schädigungen vom Maskentragen

Um einen weiteren Fernunterricht zu vermeiden, müssen gemäss Jon Domenic Parolini auch in der Schule Masken getragen werden. Das betrifft alle Lehrpersonen und alle Lernenden über dem Primarschulniveau.

Die Regierung betonte zudem, dass Masken vor einer Quarantäne schützen würden. «Es ist ein kleiner Einschnitt in die persönlichen Rechte.» Masken schützen nicht nur die Gesunden, sondern auch die Kranken. Keine Studie hätte bisher negative Folgen von Maskentragen zeigen können.

(Bild: Screenshot Livestream Südostschweiz)

 

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