Die Schweiz war und ist auf Arbeitskräfte aus dem Ausland angewiesen, darüber brauchen wir nicht zu diskutieren. Die Diskussion sollte sich vielmehr darauf konzentrieren, wie viel Zuwanderung unser Land verträgt und welche Fachkräfte wir tatsächlich brauchen. Nur gerade jede fünfte zugewanderte erwerbstätige Person arbeitet in einem Beruf mit Fachkräftemangel. Die Zuwanderung trägt also nicht in dem Ausmass zur Entschärfung des Fachkräftemangels bei, wie wir zu glauben versuchen. Letztlich würde uns der Wegfall der Personenfreizügigkeit erlauben, die Zuwanderung endlich wieder verfassungsgemäss eigenständig zu steuern, um den Fachkräftemangel gezielter zu entschärfen – und das unter Berücksichtigung des inländischen Arbeitskräftepotenzials. Dafür braucht es am 27. September 2020 ein Ja zur Begrenzungsinitiative – der Schweiz zuliebe.

Nicola Stocker, Trimmis

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