Eine Gewitterfront hat den Seilpark Sur En in Grund und Boden gelegt. Wolfgang Bosshart, der den dazugehörigen Camping betreibt, weiss noch nicht, ob er ihn wieder aufbauen wird.

Jetzt, wo es vorbei ist und man nicht damit rechnen muss, einen Insidertipp an die grosse Masse der Touristen zu verraten, kann man es sagen: Es gibt kaum einen schöneren Ort auf der Welt als den Seilpark Sur En im Engadin.

Dieser Platz ist jetzt zerstört worden. Von der Gewalt der Natur. Man will sagen, zum Glück, weil es unerträglich wäre, wenn zum Beispiel ein Waldbrand daran Schuld wäre, den eine brennende Zigarette verursacht hätte. Und zum Glück ist niemandem was passiert. «Es waren noch ein paar in den Seilen. Wir haben sie runtergeholt. Wir hatten Glück im Unglück», sagte Wolfgang Bosshart.

Wie gross der Schaden ist, denn das Gewitter am letzten Dienstagabend hinterlassen hat, kann Wolfgang Bosshart noch nicht beziffern. Auch ob die Versicherung zahlt oder ob es als höhere Gewalt eingestuft wird, weiss er noch nicht. «Wir klären das in den nächsten Wochen ab.»

Von der Versicherung und dem Schaden hängt aber unter anderem ab, ob der Seilpark wieder aufgebaut wird. «Es besteht die Möglichkeit, dass wir ihn nicht wieder aufbauen», sagt Wolfgang Bosshart, und das ist die Möglichkeit, an die man gar nicht denken will.

(Bild: GRHeute)