Der Zürcher Jetset-Boulevard-Star Vera Dillier wollte in den Gemeinderat von St. Moritz – die St. Moritzerinnen un St. Moritzer wollten sie aber offensichtlich nicht. Dillier wurde mit mageren 31 Stimmen abgestraft, gewählt wurde dafür Martin Binkert (CVP) mit 538 Stimmen.

Das sei ok so, sie sei nicht enttäuscht, so Dillier gegenüber dem Blick, ehe sie doch noch austeilte: «Ich bin wohl zu wenig eng mit der Engadiner Mafia verbandelt. Die schieben sich gern gegenseitig die Ämter zu.»

Auch ihre Präsenz in der Boulevard-Presse sei im Oberengadin wohl nicht förderlich gewesen, analysierte sie ihr Scheitern. «Die finden es nervig, dass ich ständig in den Medien bin. Dabei habe ich viele tolle Filme für das deutsche Fernsehen gemacht. In denen habe ich ausnahmslos von der Schönheit von St. Moritz geschwärmt und aktiv dafür Werbung gemacht. Ein Dankeschön habe ich leider nie erhalten», klagt die Parteilose gegenüber dem Blick, «ich habe St. Moritz sehr gern, und es würde mir grosse Freude bereiten, die politische Zukunft dieses traumhaften Kurorts mitgestalten zu können. Deshalb bin ich offen dafür, erneut als Gemeinderätin von St. Moritz zu kandidieren.»

Weitere Stimmen erhielten neben dem gewählten Binkert und Dillier Mic Schneider (76 Stimmen) und Arno Russi (52). Die Stimmbeteiligung lag bei 30,9 Prozent.

 

 

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