Wenn wir am 20. Oktober unsere National- und Ständeräte wählen, müssen wir uns überlegen, welche Volksvertreter sich für die Herausforderungen unseres Kantons besonders einsetzen. Dabei sollten Fragen im Vordergrund stehen, die vor allem unseren Kanton betreffen. In der vergangenen Legislatur hat die haben Ständerat Stefan Engler und Nationalrat Martin Candinas beweisen, dass sie sich wirklich für die Anliegen unseres Bergkantons engagieren. Bei der Lockerung der Raumplanungsgesetzgebung haben sie mit der CVP-Fraktion für die erleichterte Umnutzung von Ställen ausserhalb der Bauzone gekämpft. Leider wurde der entsprechende Vorstoss, welcher auf unsere Standesinitiative zurückging, knapp abgelehnt – die nächste Chance kommt im Herbst, wenn die richtigen Parteien gewinnen. Auf einen Vorstoss von Stefan Engler geht der Vorschlag zurück, dass die Kantone mehr Kompetenzen erhalten sollen, wenn es um den Abschuss von Problemwölfen geht. Das Zusammenleben von Mensch und Raubtieren muss den Bedürfnissen der betroffenen Bevölkerung entsprechend geregelt werden und entscheiden sollen die Behörden vor Ort und nicht irgend ein Bundesamt in Bern. Ein kürzlich veröffentlichtes Rating hat zudem gezeigt, dass die CVP die tourismusfreundlichste Partei ist: Sie hat als einzige Bundesratspartei dafür gekämpft, dass der Zahlungsrahmen für den Tourismus erhöht wird und der Tourismus ist für den Kanton Graubünden von grösster Bedeutung, wird doch dort ein Drittel unserer Bruttowertschöpfung generiert. Auch für die Landwirtschaft setzt sich die CVP engagiert ein und gilt auf Bundesebene sogar als landwirtschaftsfreundlichste Partei! Und aktuell kämpft die CVP für eine Kostenbremse im Gesundheitswesen und die Abschaffung der Heiratsstrafe.

Wer den Bündner Anliegen in Bern zum Durchbruch verhelfen will, wählt für den Nationalrat unverändert die Liste 10 CVP und Stefan Engler wieder als Ständerat!

Reto Crameri, Grossrat, Surava