Ist es schwierig, sich mit dem Rollstuhl durch den Alltag zu bewegen? Wie ist es sich blind in einer Stadt zu bewegen? Wo sind die Hindernisse im Alltag? Diese Erfahrungen, oder zumindest eine ähnliche, können Besucher am Mobilitätsparkour von Pro Infirmis an der HIGA machen.

Oft sind es Kleinigkeiten, welche Menschen mit einer Behinderung die Fortbewegung in unserer gebauten Umwelt erschweren. Nicht betroffene Menschen nehmen die Hindernisse oftmals kaum wahr; eine Schwelle oder ein einzelner Tritt, ein unebener oder weicher Bodenbelag, eine «kleine» Steigung, ein fehlender Handlauf oder die nicht zur Verfügung stehende Manövrierfläche. Dies und noch viel mehr, wird von uns normalerweise kaum als Hindernis wahrgenommen, kann das Leben von mobilitätsbehinderten Menschen jedoch leichtfertig erschweren oder behindern.

Pro Infirmis Graubünden stellt am Mittwochnachmittag ihren Mobilitätsparkour an der HIGA zur Verfügung. Die Besucher der HIGA können an diesem Nachmittag selbst auszuprobieren, wie es ist sich in einem Rollstuhl den verschiedenen Hindernissen zu stellen und diese zu überwinden. Auch kann ausprobiert werden wie es ist, sich mit verbundenen Augen und dem weissen Stock im Parkour zu orientieren und den Weg zu finden.

 

(Bild: zVg.)