Esther Friedli hat es vorgemacht: Wer sie wählt, beordert ihren Lebenspartner, den abtretenden SVP-Präsidenten Toni Brunner, an den Herd. In Davos sähe die Situation im Hause Accola genau gleich aus: Valérie Favre Accola würde Politik machen, Ex-Skistar Paul Accola kochen.

Am 5. Juni sind in Davos die Wahlen für den Kleinen Landrat. Seit acht Jahren ist das fünfköpfige Gremium ohne Frau; ein Umstand, den Valérie Favre Accola gerne ändern will. «Es ist Zeit für eine Frau!» sagt sie und stellt sich als Kandidatin der SVP zur Verfügung.

126 Kilometer weiter östlich im Toggenburg, 100 Autominuten von Davos entfernt, stellt sich ebenfalls eine Frau zur Wahl: Esther Friedli will für die SVP in den St. Galler Regierungsrat. Der Clip, mit dem ihr Lebenspartner Toni Brunner für sie wirbt, erreichte schon wenige Stunden nach Erscheinen Kult-Status.

Ein Clip, der auch Valérie Favre Accola gefiel: «Ein Riesenkompliment für deine total ansprechende Kampagne», schrieb sie Esther Friedli ins Facebook-Profil und doppelte mit einem Foto nach. «Pauli an den Kochherd – Valérie Favre Accola in den Kleinen Landrat!»

Das Bild zeigt Paul Accola beim Essen, und wir wollten natürlich wissen, was der Ex-Skistar denn für Qualitäten im Hause hat, damit sich die Wahl auch lohnt. «Pauli ist am Sonntag Morgen für das Frühstück zuständig – dann kommt der klassische Tatsch auf den Tisch. Und er ist der Getränkelieferant, zuständig für die Wartung des Eisfelds und des Fussballplatzes», sagte Valérie Favre Accola. Dazu kommen sämtliche Wartungsarbeiten ums Haus. Der Rest, wie Hausaufgabenhilfe, Papa-Taxi-Dienste und der ganze Rest des Haushalts kämen dann dazu.

Ganz ernst hat Favre Accola das aber nicht gemeint. «Das ist nur ein Spass, weil mir die Kampagne von Esther Friedli so gefällt.» Die SVP-Regierungsratskandidatin und der abtretende SVP-Parteipräsident fanden die Fotomontage trotzdem toll, wie sich Esther Friedli auf Facebook äusserte. Wie auch immer: Wie die Hausarbeit künftig im Hause Accola verteilt sein wird, entscheidet sich am 5. Juni.

Zum Clip von Toni Brunner geht es hier entlang.

 

30‘000.- für den Davoser Sportnachwuchs

108 JO-Kids des SC Davos und SC Rinerhorns nahmen am Samstag am 2. Paul-Accola Charity Race teil. In den Finalläufen wurden sie von Sportgrössen verstärkt wie Skistar Marc Gisin, die Snowboardstars Silvan Flepp und Dario Caviezel, die Skicrossstars Armin Niederer, Talina Gantenbein, Johannes Conrad und die ehemaligen Davoser Skiathleten Ambrosi Hoffmann und Fabio Minelli. An der Preisverleihung konnte dieses Jahr je ein Check über 10‘000 Franken an die Stiftung HC Davos Hockey Academy, an die Nachwuchsförderung des Skiclub Davos und an die Paul Accola Nachwuchs Stiftung überreicht werden.

Hier geht’s zu den Ranglisten.

(Bild: Valérie Favre Accola)