Früher war Auffahrt einer der Tage, an dem es am Vereina rund zu und her ging. Dieses Jahr ist Auffahrt einer der Tage, an denen die RhB nur wenig Mehrverkehr erwartet. «Wir gehen davon aus, dass der Halbstundentakt ausreichen wird», sagt Simon Rageth.

Das Rollmaterial der RhB steht praktisch still. Keine Fahrt durch die Rheinschlucht, kein Bernina-Express, kein Glacier-Express. Keine Nostalgiefahrten von Davos nach Filisur, Dienst nach Fahrplan, aber auch nicht mehr. Normalerweise sind Auffahrt und Pfingsten Wochenenden, die bei der RhB laufen wie geschmiert. «Selbstverständlich hätten wir an diesen Wochenenden sehr gerne auch unsere touristischen Produkte auf dem Markt», sagt Simon Rageth, Mitglied der Unternehmenskommunikation der RhB.

Kein touristisches, aber ein an solchen Wochenenden verlässlich überfülltes Angebot ist der Autozug am Vereina. Dort erwartet die RhB keine grossen Sprünge über Auffahrt. «Wir erwarten leicht mehr Verkehr als zuletzt», sagt Simon Rageth. Dennoch dürfte der Halbstundentakt für das Aufkommen reichen, «denn wir sind noch weit von den Vor-Corona-Frequenzen entfernt.» Was zumindest für allfällige Engadin-Reisende eine gute Nachricht ist: Man muss nicht mit langen Wartezeiten rechnen.

Was die Zukunft der weiteren touristischen Angebote betrifft, wartet die RhB den 27. Mai ab. Dann will der Bundesrat über weitere Lockerungen entscheiden. «Wir hoffen sehr, dass wir den touristischen Verkehr zumindest teilweise ab dem 8. Juni wieder starten können», sagt Simon Rageth.

(Bild: swiss-image.ch/Photo Andy Mettler.)