Ein Beitrag in der Reihe des wöchentlichen Blogs der FH Graubünden.

 

Vielfältige Landschaft mit türkisfarbenen Kraterseen, grünen Weiden und hohen Klippen – gewöhnen mussten wir uns einzig an das wechselhafte Wetter. 

Massentourismus auf den Azoren? Im Moment noch nicht. Und trotzdem war es das Thema «Verhinderung von Massentourismus», welchem wir uns gewidmet haben, da wir die Azoren als potentielle Destination für Massentourismus gesehen haben. Im Rahmen des Fachs «Projektmanagement in Praxis» machten wir uns auf den Weg nach Ponta Delgada, die Hauptstadt der grössten Insel der Azoren – São Miguel, um unser Projekt «Study Week 2019» durchzuführen und unsere Forschungsfragen zu beantworten.

Unsere Forschungsfragen, in welchen es um nachhaltigen Wachstum, Zerstörung der Natur und dem Bau von neuer Infrastruktur ging, versuchten wir durch verschiedene Treffen mit acht Businesspartnern zu beantworten. Um möglichst unterschiedliche Meinungen zu erhalten, setzten wir einen grossen Wert auf die Diversität der Businesspartner. Mit der «Delegação de Turismo», drei Tourenanbieter, einer Tauchschule, dem «Regional Secretariat for Tourism, Environment and Energy», der Teeplantage und einem Hotel, haben wir dieses Ziel definitiv erreicht.

Unsere Businesspartner waren sich alle einig, Massentourismus auf den Azoren wird es, in der Zukunft, wohl eher kaum geben. Dies vor allem wegen dem wechselhaften Wetter. Trotzdem versucht das «Regional Secretariat for Tourism, Environment and Energy» sich auf einen Tourismuswachstum vorzubereiten und mögliche Massnahmen auszuarbeiten, wie zum Beispiel eine Beschränkung der Anzahl von Besuchenden bei gewissen Hotspots der Insel.

Alles in allem muss vorallem hervorgehoben werden, dass die Inseln für die Einwohnerinnen und Einwohner der Azoren sehr wertvoll sind, weshalb sie ihren Fokus auf Nachhaltigkeit und Regionalität legen. Vielleicht gerade deshalb sind wir uns alle sicher, dass die Einwohnerinnen und Einwohner der Azoren alles Mögliche unternehmen werden, dass der Tourismus nachhaltig wächst und die Natur nicht allzu sehr beschädigt wird. Unser Team ist uns einig, die Wahl der Destination war für uns optimal und auch heute würden wir dies nicht ändern wollen.

Über die Autorin

Elena Koch studiert Tourismus im 4. Semester und war beim Projekt der Study Week Projectleader und Marketing Managerin.