Am Freitag ist die neu gegründete Jugendsession Graubünden offiziell gestartet. Sie hat grosse Pläne wie beispielsweise das Stimmrechtsalter 16 in Graubünden.

Am Freitag traf sich der fünfköpfige Vorstand des im Januar 2019 gegründeten Trägervereins «Jugendsession Graubünden» zu seiner ersten Sitzung. Nach einer kurzen Diskussion über die Organisation und künftige Zusammenarbeit setzt sich der Vorstand wie folgt zusammen:

  • Präsidium: Nicola Stocker (JSVP Graubünden)
  • Vize-Präsidium: Yannik Gartmann (Jungfreisinnige Graubünden)
  • Sekretariat  Tobias Marty (JCVP Graubünden)
  • Kommunikation Sina Menn (JUSO Graubünden)
  • Finanzen Marc Andriu Carigiet (JGLP Graubünden)

Der Vorstand hat ausserdem den Schlussbericht der Jugendsession GR.19 zur Kenntnis genommen. Aus seiner Sicht war die fünfte Jugendsession trotz der geringen Teilnehmerzahl ein Erfolg, insbesondere im Hinblick auf die eingereichten Forderungen, die bei der Regierung «grösstenteils auf offene Ohren gestossen sind». Die Mobilisierung von jungen, politinteressierten Bündnerinnen und Bündnern wird ein Fokus der neuen Organisation, insbesondere hinsichtlich der nächsten Bündner Jugendsession. «Wir werden uns intensiv damit auseinandersetzen müssen, wie wir beim nächsten Mal wieder mehr Jugendliche zu einer Teilnahme animieren können», hielt Präsident Nicola Stocker fest.

Nicola Stocker Präsident der Jugendsession Graubünden

Die eingereichten Forderungen werden vom Vorstand nun weiterbearbeitet. «Es wird alles daran gesetzt, dass die Anliegen der Jugendlichen in irgendeiner Form Eingang in die Bündner Politik finden», so die Organisation. Insbesondere die beiden Anliegen betreffend politischer Bildung in Graubünden sowie des Stimmrechtsalters 16 sollen in einem besonderen Rahmen weiterverfolgt werden. Dazu wurde beschlossen, Projektgruppen bestehend aus Expertinnen und Experten bzw. interessierten Jugendlichen einzusetzen, um konkrete Fragestellungen zu untersuchen. 

 

(Bild Nicola Stocker/zVg.)