Obwohl die Sala Segantini dank ihren Ausstellungen von Gemälden und Skulpturen ein Treffpunkt lokaler und regionaler Künstler*innen und Kunstfreund*innen ist, wurde sie ihrem Namen bisher nicht gerecht. Denn Spuren vom bekannten Alpenmaler suchten die Besu­chenden vergeblich. Das soll sich nun mit einer kleinen, aber feinen Ausstellung ändern.

Am 31. August, um 17.30 Uhr wird in der Sala Segantini in Savognin die Ausstellung «Segantini in Savognin» eröffnet. Diese wurde von welttraum, den jungen Ausstellungsmacherinnen Selma Wick und Selina Bächli, im Auftrag des Vereins Parc Ela und der Vereinigung Pro Segantini entwickelt und umgesetzt.

Der weltberühmte Maler Giovanni Segantini, der es wie kein anderer verstand, die Magie des Lichts in den Alpen einzufangen, lebte und malte von 1886 bis 1894 in Savognin. Nur wenigen ist bekannt, dass viele seiner grossen Werke in dieser Zeit entstanden sind. Denn Segantini-Originale sucht man heute im Bergdorf vergeblich.

welttraum setzt auf eine simple, kreative und überraschende Lösung, um dem Maler des Lichts seinen Platz in Savognin zuzuweisen. Die Ausstellung thematisiert das umtriebige Leben und das sich in Savognin verändernde Werk Segantinis. Dies wird kontrastiert mit der Holzfigur des zeitgenössischen Künstlers Inigo Gheyselinck, welche im Kontext von Woodvetia, einer Kampagne für Schweizer Holz, entstanden ist. Die Figur Segantinis steht inmitten aller in Savognin entstandenen Werke und dient dabei als zeitgenössische Reflexionsfläche.

Die einfache Gestaltungssprache der Ausstellung «Segantini in Savognin» zeigt, dass es sich um eine Skizze seines Lebens, um ein Schlaglicht auf seine Jahre in Savognin handelt. Die Besuchenden werden eingeladen, sich auf die spannende, wilde, rastlose Persönlichkeit Giovanni Segantinis einzulassen.

Am 31. August, um 17.30 Uhr wird die Ausstellung «Segantini in Savognin» eröffnet. Nach der Begrüssung durch Mark Batliner, Präsident der Vereinigung Pro Segantini und Dieter Müller, Geschäftsleiter des Vereins Parc Ela führen Selma Wick und Selina Bächli in die Ausstellung ein. Anschliessend offeriert die Gemeinde Surses einen Apéro.

(Quelle/Bild: zVg.)