Die Katze ist aus dem Sack: Die SP will mit Jon Pult in den Nationalrat und den Ständeratssitz angreifen. «Eine solche Doppelkandidatur ist in anderen Kantonen normal», sagte Jon Pult am Montag vor den Medien in Chur.

Gestern wurde es auf Facebook angekündet, heute ist es Realität: Die SP steigt mit ihrer Allzweckwaffe Jon Pult nicht nur in den Nationalratswahlkampf, sondern auch in den Ständerat. «Wir wollen eine echte Auswahl bieten», sagte Wahlkampfleiter Lukas Horrer. Beispiele wie Daniel Jositsch in Zürich oder Paul Rechsteiner in St. Galler hätten gezeigt, dass das möglich wäre.

«Wenn man etwas erreichen will, muss man etwas riskieren und aufs Ganze gehen», sagte Jon Pult. Mit seiner Doppelkandiatur will auch er eine echte Alternative bieten. «Ich will mich für Bündnerinnen und Bündner einsetzen und nicht nur Verwaltungsratsmandate vertreten.» Er sei mit Graubünden verbunden, aber nicht verbandelt. «Das macht mich frei.» Pult will sich in Bern für eine moderne Familienpolitik und eine moderne Schweiz einsetzen.

Neben Pult treten auf der Nationalratsliste auch Sandra Locher Berenguel, Franziska Preisig, Erika Cahenzli und Parteipräsident Philipp Wilhelm an. Der Vorschlag muss noch vom Parteitag am 2. Februar bewilligt werden.

(Bild: GRHeute)

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