Die Stadtpolizei Chur hatte dieses Wochenende mehr zu tun als an Ostern. Unter anderem befreite sie eine Mutter, die von ihren Kindern im Badezimmer eingeschlossen wurde.

Viel zu tun für die Stadtpolizei Chur: Bei mehreren Verkehrskontrollen wurden drei Personenwagenlenker mit zuviel Alkohol im Blut erwischt. Ein Lenker musste eine Blutprobe machen und danach den Fahrausweis abgeben. Während der Kontrolle eines anderen Lenkers stellte es sich heraus, dass er noch minderjährig war und gar nicht fahren durfte. Weitere Fahrzeuglenker wurden verzeigt, weil sie zuviel Lärm machten, in dem sie den Motor hochdrehten. Neben Verkehrskontrollen führte die Polizei auch Personenkontrollen durch. Dabei griff sie eine Frau und zwei Männer auf, die im Fahndungssystem der Polizei ausgeschrieben waren. Sie wurden der Kantonspolizei Graubünden übergeben.

Ein Mann verbrachte die Nacht auf Samstag in der Ausnüchterungszelle des städtischen Polizeiposten. Er war in eine Streiterei verwickelt und wurde kurz darauf von der Polizei im Welschdörfli kontrolliert. Der Mann stand unter Alkoholeinfluss und verhielt sich gegenüber der Polizei äusserst aggressiv.

Schrecksekunden für zwei Churer Mütter

Am Freitagnachmittag haben zwei Kinder im Alter von zwei Jahren und neun Monaten aus Versehen ihre Mutter im Badezimmer eingeschlossen und konnten sie nicht mehr befreien. Eine Patrouille der Stadt Chur wurde daraufhin auf der Strasse von zwei fremden Kindern auf der Strasse angesprochen und zur Adresse der eingeschlossenen Mutter geführt, die sich schon vom Badezimmerfenster aus bemerkbar machen konnte. Da die Wohnungstür offen war, konnte die Polizei die Mutter rasch aus ihrer misslichen Lage befreien.

Ebenfalls glimpflich ging der Fall eines Zweijährigen aus, der seiner Mutter mit dem Skateboard im Rheinquartier davon gefahren war. Aufmerksame Passanten hatten bemerkt, dass der kleine Junge allein unterwegs war und riefen die Polizei. Als die Patrouille eintraf, wurde der Bub von einem Nachbarn erkannt, woraufhin der kleine Skater seiner überglücklichen Mutter zurück gebracht werden konnte.

(Symbolbild: GRHeute)