Das Asylzentrum in Trimmis ist in Betrieb. Seit dem 8. Juni wohnen 20 Flüchtlinge im ehemaligen Gasthaus Bahnhof Untervaz.

Von Januar bis Juni kamen rund 60 Asylsuchende mehr als in der entsprechenden Vorjahresperiode nach Graubünden, wie Georg Carl, Abteilungsleiter Asyl und Massnahmenvollzug des Kantons Graubünden, sagte. 20 von ihnen haben am 8. Juni im ehemaligen Gasthaus Bahnhof Untervaz eine neue Bleibe gefunden. «Vorerst wohnen Jugendliche und Familien ohne schulpflichtigen Kinder im Asylzentrum Trimmis.»

Die Asylsuchenden sollen niederschwelligen Deutschunterricht bekommen. Ab dem 1. August stehen den bis dahin eingetroffenen schulpflichtigen Kindern je eine Kindergärtnerin, sowie je eine Lehrperson für die Primar- und Sekundarstufe zur Verfügung. Sobald die Kinder genug Deutsch können, sollen sie je nach Platz in die Schulen von Untervaz, Trimmis und Zizers verteilt werden.

Der Kanton Graubünden unterhält derzeit gut ein Dutzend Transitzentren für Asylsuchende. Der Mietvertrag für das ehemalige Gasthaus Bahnhof Untervaz ist für zehn Jahre abgeschlossen.

 

(Bild: GRHeute)