Die Regierung genehmigt die angepasste Leistungsvereinbarung mit der Alpinen Rettung Schweiz (ARS) betreffend die Sicherstellung der Bergrettung und Unterstützung der präklinischen notfallmedizinischen Grundversorgung im Kanton Graubünden. Neu sollen 600 First Responder Plus im ganzen Kanton zur Verfügung stehen.
Der Kantonsbeitrag an die ARS beträgt ab dem 1. Januar 2026 bis zum 31. Dezember 2030 total 899 640 Franken pro Jahr. Vorbehalten bleibt die Genehmigung des jeweiligen Budgetkredits durch den Grossen Rat. Die ARS ist die zentrale Koordinationsstelle für die Bergrettung in der Schweiz. Dabei kommen auch First Responder Plus zum Einsatz.
First Responder Plus gewährleisten die Erstversorgung von Notfallpatientinnen und Notfallpatienten, schwer erkrankten oder verunfallten Personen in Gebieten des Kantons, in denen aufgrund der geringen Einsatzhäufigkeit kein Ambulanzstützpunkt eingerichtet ist, und das Eintreffen professioneller Rettungskräfte am Ereignisort zu lange dauert. Die First Responder Plus leiten die zweckmässigen Massnahmen zur Erstversorgung wie erweiterte lebensrettende und gesundheitserhaltende Massnahmen bis zum Eintreffen der professionellen Einsatzkräfte ein, wie die Standeskanzlei des Kantons Graubünden am Donnerstag mitteilte.
Die steigenden Einsatzzahlen setzen voraus, dass die Alpine Rettung Graubünden (ARG) eine höhere Anzahl an First Responder Plus bereitstellen muss. Aktuell stellt die ARG 450 First Responder Plus bereit. Mit der angepassten Leistungsvereinbarung soll die ARG zusätzliche 150 First Responder Plus rekrutieren.
(Bild: zVg./Alpine Rettung Schweiz ARS)



