Der Jahresabschluss der Graubündner Kantonalbank GKB ist mit einem Konzerngewinn von 224,6 Millionen Franken leicht tiefer als letztes Jahr. Für die Partizipant:innen gibt es eine Dividende von 47.50 Franken, für den Kanton Graubünden 103,5 Millionen Franken.
Die wichtigsten Zahlen des letzten Geschäftsjahres präsentieren sich wie folgt:
- Konzerngewinn: CHF 224.6 Mio. / -2.1%
- Cost/Income-Ratio I: 48.0% / Vorjahr: 46.7%
- Geschäftsvolumen: CHF 78.8 Mrd. / +3.5%
- Kundenausleihungen: CHF +0.4 Mrd. / +1.5%
- Nettoneugeld: CHF -0.7 Mrd. / -1.3%
- Dividende: CHF 47.50 / unverändert
«Die GKB ist rentabel, sie wächst, sie schüttet eine unveränderte Dividende aus», sagte GKB-CEO Daniel Fust am Freitagmorgen vor den Medien im Hauptsitz in Chur. «In Anbetracht des Umfelds sind wir mit dem Ergebnis zufrieden.» Auch die «Fitness» stimme: Die Cost/Income-Ratio sei mit 48 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls gestiegen. «Von jedem Ertragsfranken können wir gut die Hälfte für die Ausschüttung und die Stärkung des Eigenkapitals nutzen.» Insgesamt konnte der Geschäftsertrag in den letzten Jahren kontinuierlich aufgebaut werden. «Es ist uns nicht alles, aber es ist uns sehr vieles gut gelungen», sagte Daniel Fust.
Die meisten der verdienten GKB-Franken wurden im Kanton erwirtschaftet. Die Hypotheken sind um 2,6 Prozent gewachsen. 72,2 Prozent der so belehnten Häuser befinden sich im Kanton. Auch das Kundenvermögen ist um 4,6 Prozent auf 53,8 Milliarden Franken gestiegen. Insgesamt mach die Wertschöpfung im Kanton 188 Millionen Franken aus – was gemäss Daniel Fust etwa jedem zehnten Steuerfranken entspricht. Das Sponsoring betrug im vergangenen Geschäftsjahr 3,5 Millionen Franken. «Dieses Engagement bleibt uns sehr wichtig, ist uns eine Herzensangelegenheit», sagte Daniel Fust.
Zum ersten Mal an der jährlichen Medienkonferenz dabei war der neue Bankenpräsident Heinz Huber. Er ist seit dem 1. Juli im Amt und konnte dadurch die strategische Stossrichtung mitprägen: «Mit der Strategie 2026–2030 bauen wir auf Bewährtem auf und passen uns flexibel an die technologischen und gesellschaftlichen Veränderungen an.» Dies hilft der Bank, die Chancen der neuen Arbeitswelt und neuer Technologien zu nutzen. Ziele sind eine erstklassige ganzheitliche Beratung im ganzen Kanton, ein starkes Engagement in und für Graubünden, weiterhin eine Diversifikation der Erträge sowie eine herausragende Stabilität, Effizienz und unternehmerische Fitness der Graubündner Kantonalbank. Für 2026 geht die GKB in einem anspruchsvollen Tiefzinsumfeld und mit positiven Aktienmärkten von einem Konzerngewinn knapp auf Vorjahresniveau aus.
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(Bild: zVg/Text Heinz Huber aus Medienmitteilung vom 27.2.2026)



