Am 10. Juli hat die Ems-Gruppe ihren provisorischen Halbjahresabschluss 2020 publiziert. Nun liegt der definitive konsolidierte Halbjahresabschluss vor. Die EMS-Gruppe erzielte einen konsolidierten Nettoumsatz von 845 Mio. Franken, 26.8% weniger als in derselben Vorjahresperiode. Auch der Nettogewinn ist fast im selben Rahmen eingebrochen, betrug im ersten Halbjahr aber immer noch 192 Mio. Franken. 

Die weltweite Wirtschaft wurde ausserordentlich stark von den staatlichen COVID- 19-Massnahmen getroffen. Verkaufsgeschäfte blieben über mehrere Wochen geschlossen und die Nachfrage nach industriellen Gütern kam fast vollständig zum Erliegen. Auch die globale Automobilindustrie wurde stark in Mitleidenschaft gezogen. Inzwischen haben die Autowerke ihre Produktionen, mit wenigen Ausnahmen, wieder angefahren.

Dank der starken Spezialitätenposition und frühzeitigen Massnahmen konnte die Ems-Gruppe im ertsen Halbjahr 2020 gleichwohl ein Betriebsergebnis (EBIT) von 227 Mio. Franken (2019: 316) erreichen und somit die EBIT-Marge 26.8% (27.4%) vom Vorjahr knapp halten. Ein betrieblicher Cash Flow (EBITDA) von 254 Mio. Franken (345) wurde erwirtschaftet, die EBITDA-Marge betrug 30.0% (29.9%).

Das Finanzergebnis belief sich auf -2 Mio. Franken(-1). Der Nettogewinn für das 1. Halbjahr 2020 erreichte trotz Corona-Krise stolze 192 Mio. Franken (266). Die Netto-Liquidität nahm gleichzeitig um 24% auf 863 Mio. Franken (696) zu. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 1’837 Mio. Franken (31.12.2019: CHF 1’663 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt 79.1% (31.12.2019: 75.1%). Im Vergleich zur selben Vorjahresperiode wurden mit 254 Mio. Franken acht Mio. Franken weniger investiert, insgesamt waren in der Ems-Gruppe Ende Juni 2537 Personen angestellt, 318 (oder 11%) weniger als Ende Juni 2019.

 

(Archivbild: zVg.)

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