Der US-Botschafter Edward T. McMullen besuchte die Hamilton Medical AG in Domat/Ems. Die Chef-Etage der Hamilton sowie Regierungsrat Marcus Caduff begleiteten den Besuch aus der USA bei seinem Rundgang durch die Bündner Firma.

Der US-Botschafter McMullen besuchte gestern Vormittag die Produktion der Hamilton Medical AG in Domat/ Ems. Er wollte einen genauen Einblick in die Entwicklung der Technologien für lebensrettenden Beatmungsgeräten erhalten.

Botschafter beeindruckt

„Amerikanische Hersteller, aber auch die Regierung, hatten im Medizinalbereich anfangs mit Vorschriften zu kämpfen und gleichzeitig musste die Entwicklung schnell voran gehen. Dabei kam immer wieder Hamilton als Paradebeispiel ins Gespräch. Ich wusste zuvor nicht viel über Hamilton. Ich wusste nur, dass die Firma in der Schweiz ist, weil ich eine Liste mit allen amerikanischen Herstellern hatte. Aber als wir erfahren haben, wie schnell sie ein Produkt bereitstellen, das am Ende Leben retten kann im Kampf gegen die schnelle Ausbreitung des Virus, wollten wir es aus erster Hand sehen. Sogar der US-President Trump kennt Hamilton. Die Beziehung zwischen dem amerikanischen Konzern General Motors und der Hamilton führte dazu, dass diese neuen Produkte in so kurzer Zeit bereitgestellt werden konnten. Wir haben den Zeitplan gesehen und das ist wahrhaft beeindruckend“, sagte McMullen in einem Interview. 

Die Message kommt bis zum Weissen Haus in Washington

„Ich wollte mir die Produktion aus erster Hand genau anschauen, das ist der Grund, wieso ich heute hier bin. Die bemerkenswerte Zusammenarbeit mit der USA werde ich ins weisse Haus weiterleiten.“ ergänzte der US-Botschafter weiter. 

Ist eine engere Beziehung zwischen Hamilton und USA in Aussicht?

„Die Schweiz bringt eine enormes Ingenieurwissen und viele Innovationen für die Welt mit. Jetzt steht die Welt vor einer grossen Herausforderung und braucht gerade jetzt solche Innovationen. Mit der Entwicklung von hier konnte eine globale Lösung geschaffen werden. Die ganze Welt wurde von diesem Virus überrascht, somit mussten auch wir unsere Produktion stark vorantreiben. Durch den Austausch können wir Beatmungsgeräte nicht nur hier in der Schweiz, sondern auch in der USA herstellen. In Zukunft wird es noch mehr Austausch dieser Art geben“ sagte der Company President Steve Hamilton im Interview.

(Bild: GRHeute, links Steve Hamilton, rechts US-Botschafter McMullen)