Von Donnerstag bis Sonntag fand an der Oberen Au in Chur die Bündner Herbstmesse Guarda! statt. Die Guarda! 2019 wird gemäss einer Medienmitteilung bei den Ausstellern und Messepartnern, bei Veranstaltern verschiedenster Programmpunkte und der Messeleitung in guter Erinnerung bleiben.

Gemäss einer Medienmitteilung wurde der Verlauf der Messe von allen Seiten als positiv beurteilt. «Die Besucherzahlen unterstreichen den erfreulichen Gesamteindruck, wir durften rund 15’000 Eintritte verzeichnen», freute sich Messeleiterin Sonja Rauner-Parpan, meinte jedoch gleich, dass die exakten Besucherzahlen erst noch ausgewertet werden müssen.

Ampelsystem für Regionalprodukte an der GUARDA!

Massgeblich zum Gelingen der Messe beigetragen hätten die verschiedenen Sektoren. Getreu dem Motto der Messe «Graubünden spüren» boten rund 90 Aussteller im «martgà»-Sektor ihre Produkte und Dienstleistungen feil. «Wer sich für den Weg des Fleisches interessiert, hat im Sektor «puraria & ragischs» vom Bündner Bauernverband alle gewünschten Informationen auf spannende Art und Weise vermittelt bekommen», so Sonja Rauner-Parpan. Der Genussbereich «plaschair» von alpinavera zeigte auf, wie klimafreundlich wir wirklich essen. Auch die regionalen Spezialitäten der alpinavera-Produzenten an der Guarda! wurden mit dem beelong- Umweltindikator bewertet – ein Indikator für umweltfreundlichere Lebensmittel, wie man es beispielsweise aus der Elektrobranche als Ampelsystem für Energieeffizienz kennt. Daneben konnte gleich vor Ort erlebt werden, wie verschiedene Lebensmittel hergestellt werden.

Von Bündnern für Bündner

«Die zweite Austragung der Guarda! hat das Potenzial dieser Messe klar untermauert», zog Sonja Rauner-Parpan ein positives Fazit und führte weiter aus, dass die Messe für Besucherinnen und Besucher eine geeignete Plattform sei, Bündner Handwerk und Tradition sowie die Wirtschaft hautnah zu erleben. «Das facettenreiche Programm sprach alle Generationen an.» Frei von Zwang und jeder Hektik wurde durch die Hallen flaniert, gelacht und Gespräche geführt. Vor allem das Konzept des offenen Rundgangs komme bei Ausstellern wie Besuchern gut an. Es trage einen wichtigen Teil zur freundlichen und gemütlichen Stimmung der Guarda! bei. Aber auch der Fakt, dass ausnahmslos alle Aussteller einen klaren Bezug zu Graubünden aufweisen, erhöhe die Kontaktbereitschaft bei Besuchern. Man gehe offener aufeinander zu und es herrsche fast eine familiäre Stimmung untereinander, erklärt die Messeleiterin.

Vorerst kehrt nun wieder Ruhe auf der Oberen Au ein – zwei Jahre muss gewartet werden, bis Graubünden wieder an der Guarda! zusammenfindet. Die nächste Austragung der Bündner Herbstmesse Guarda! in Chur findet vom 29. Oktober bis 1. November 2021 statt.

(Bild: fotopower.ch/Guarda!/zVg.)