Die SVP Graubünden unterstützt das abscheuliche Wahlplakat mit dem Apfel und den Würmern in den Farben der anderen Parteien. Dies im Gegensatz von massgebenden Vertretern anderer kantonaler SVP Sektionen. Damit zeigt sie ihr wahres Gesicht und ihren mangelnden Respekt gegenüber andern vom Schweizervolk gewählten Politikerinnen und Politikern, die eine andere Meinung vertreten.

Es entspricht unserer Tradition in der Schweiz, dass man Andersdankende mit ihrer Meinung respektiert. In einer Demokratie mit mehreren Parteien werden im Parlament unterschiedliche Meinungen hart vertreten. Man begegnet aber den andern mit Respekt und nicht mit Verachtung. Nur so ist es möglich, dass mehrheitsfähige Lösungen gefunden werden, die unser Land in der Vergangenheit und der Zukunft weiterbringen.

Wer im Wahlkampf andere verhöhnt und erniedrigt, zeigt eine Seite der politischen Auseinandersetzung, die nicht zu unserem Land passt. Die einer anderen dunklen Vergangenheit zugehört, die Menschen verblendete und Länder ins Verderben führte.

Umso wichtiger ist für unser Land eine starke Mitte, die nach harten Auseinandersetzungen Lösungen sucht, die anspruchsvolle Aufgaben löst und nicht blockiert. Die BDP Graubünden steht seit 100 Jahren zu diesem Weg. Sie hat massgebend dazu beigetragen, dass für unseren Kanton Lösungen gefunden wurden, die unseren Kanton positiv weitergebracht haben. Das gilt auch für unsere Vertreter im Bundesparlament, die mit sachlicher Politik und nicht mit Schlagworten und Beleidigungen Verantwortung übernehmen und zu tragfähigen Lösungen beitragen.

Beno Niggli, Präsident BDP Graubünden