Normalerweise freuen sich die Anwohner einer Dorfstrasse, wenn diese saniert wird. Anders sieht es bei der aktuellen Sanierung des Rebhaldenweges in Igis aus. Da werden total intakte Trottoirs  abgerissen und neu erstellt. Ebenso werden Einfahrten zu Wohnhäusern neu erstellt, obwohl diese  nicht sanierungsbedürftig sind. Dass der Rebhaldenweg einen neuen Deckbelag bekommen soll, ist gut nachzuvollziehen, dass jedoch für mehrere Hunderttausend Franken gleich alle intakten Trottoirs ebenfalls neu erstellt werden, das erstaunt schon. Da frage ich mich, ob hier gut mit Steuergeldern umgegangen wird, vor allem wenn ich auch sehe, dass einiges Dringendes an die Hand zu nehmen wäre in der Gemeinde.

Ich bin gerne bereit, die Situation den interessierten Steuerzahlern zu  zeigen, denn aktuell wird immer noch gearbeitet. So bin ich am Dienstag um 18.00 Uhr an der Kreuzung Rebhaldenweg/Magergasse zur Verfügung. Ich hoffe, dass dort auch eine Vertretung der Auftraggeber erscheint um uns klar zu machen, was hier die Überlegungen waren. Übrigens hat dieses Vorgehen nichts  mit der Unternehmung zu tun, diese hatte einen klaren Auftrag und hat gute Arbeit geleistet.

Andrea Florin, Igis

 

(Bild: GRHeute)