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Graubünden Ferien und die RhB haben den Gastmonat lanciert. Jedes Jahr soll während eines Monats ein Kanton der Schweiz zu verbilligten Konditionen in Graubünden Ferien machen können. Den Anfang machen die beiden Basel, deren Fahnen am Landwasser Viadukt entrollt wurden.

Wer da war: Martin Vincenz, CEO von Graubünden Ferien. Renato Fasciati, Direktor der Rhätischen Bahn. Jon Domenic Parolini, Bündner Tourismusminister. Tina Gartmann-Albin, Standespräsidentin in spe. Stefan Engler, CVP-Ständerat. Silva Semadeni, SP-Nationalrätin. Marc Tischhauser, Gastro Graubünden. Remo Gallacchi, Basler Grossratspräsident. Christoph Brutschin, Basler Regierungsrat. Thomas Weber, Baselbieter Regierungsrat. Natascha Badmann, Triathletin. David Bröckelmann, Schauspieler. Zwei Schulklassen mit ihren Lehrern. Christian Jott Jenni. Undundund

Wer nicht da war, aber ins Setting gepasst hätte: Roger Federer, der nach vielen Ferienaufenthalten auf der Lenzerheide hängen geblieben ist.

Wo die Idee des Gastkantons quasi geklaut wurde: Von der Olma und der Muba.

Um was es ging: Am Landwasser Viadukt hängen jetzt die Basellandschaftliche und die Basler Flagge. Sie wurden während eines Festakts entrollt und werden einen Monat lang zwischen der Bündner und der Schweizer Flagge hängen. Die Flaggen sollen darauf hinweisen, dass den Gästen aus Basel und dem Baselbiet im September der rote Teppich ausgerollt wird: Zahlreiche Vergünstigungen und Aktionen sollen ihnen Ferien in Graubünden schmackhaft machen. Die Gäste aus Basel wurden von Chur aus mit dem Pullman-Express nach Filisur und von dort mit dem Postauto zum Viadukt gebracht, wo in einem Festzelt Bündner Spezialitäten kredenzt wurden. Die Schüler waren in der Zwischenzeit auf der Ranch Farsox, dem geografischen Mittelpunkt Graubündens.

Was gesagt wurde: «Die Idee kam mir nach einer Sitzung mit Graubünden Ferien unter der Dusche.» «Es ist eine sympathische neue Art, Graubünden vorzustellen.» «Für fünf Franken kann man einen Tagespass für Fotos lösen.» (Renato Fasciati, Direktor RhB.) «Um es in der Welt von Renato Fasciati zu sagen: Er hat alles aufgegleist, die Touristiker sind zugestiegen und jetzt haben wir hier den grossen Bahnhof.» «Wenn ein Basler einen Bündner reden hört, meint er sowieso es sei ein Skilehrer.» «Zwischen Baslern und Bündnern stimmt die Chemie.» «Chur97 hat Basel noch nie im Cup besiegt.« (Martin Vincenz, Graubünden Ferien.) «Meine Eltern hatten in den 60er Jahren eine Ferienwohnung, in der eine Basler Familie über drei Generationen Ferien machte.» «Man kann aus Basel mit dem Zug direkt nach Chur fahren.» (Jon Domenic Parolini, Tourismusminister.) «Wir haben keine Nusstorte, aber die besseren Kirschen als Zug.» «Baselland hat 300’000 Einwohner, Basel-Stadt 200’000. Das ist ein grosses Potential.»  (Christoph Brutschin, Regierungsrat Basel-Stadt.)

Was man gegenseitig nicht voneinander kannte: Plain in Pigna. (Remo Gallacchi, Basler Grossratspräsident). Dass den Frauen an der Basler Fasnacht Mimosen geschenkt werden. (Jon Domenic Parolini, Tourismusminister.)

Der witzigste Moment: Die Regierungsvertreter hätten gemäss Plan vor der RhB-Lokomotive fotografiert werden sollen. Leider fuhr die Lok vor der Nase ab und das Foto wurde vor einem Wagen des Pullmann-Express gemacht.

(Bilder: GRHeute)