Stadtpräsident Urs Marti hat am Donnerstagvormittag den Medien in Chur den sogenannten Masterplan «Sport- und Eventanlagen Obere Au» vorgestellt. Im Zentrum steht der Kauf der Eishalle.

Dass die Stadt Chur schlechte und veraltete Sportanlagen hat, ist offensichtlich. Darum nimmt Urs Marti nach dem GESAK-Nein von vor zwei Jahren einen neuen Anlauf und hat heute Donnerstag das Konzept «Sport- und Eventanlagen Obere Au» vorgestellt. GRHeute Redaktor Jürg Feuerstein hat mit dem Churer Stadtpräsident darüber gesprochen.

Was das Ganze kosten soll, und wie lange es dauert bis in Chur neue Sportanlagen entstehen können, gibt es morgen Freitag im zweiten Teil des Interviews.

 

«Wir brauchen dringend neue Sportanlagen»

«Sportanlagen sind in Chur ein ewiges Thema», sagt Stadtpräsident Urs Marti bei der Präsentation des Masterplans Sport- und Eventanlagen Obere Au. «Das neue Konzept hat mit dem GESAK nichts zu tun. Aber wir haben den NEIN-Entscheid so verstanden, nochmals an die Arbeit zu gehen und dem Gemeinderat und der Bevölkerung eine gute Lösung vorzuschlagen».

»Wir haben den Bedarf und die finanzielle Lage nochmals genau abgeklärt und können alle Fragen sehr gut beantworten. Wir müssen jetzt klarmachen dass es sich um die günstigste Variante handelt. Am Schluss geht es aber auch um eine Investition für die Jugend und darum für die Zukunft», betont Urs Marti.

«Der erste Schritt ist der Kauf der Eishalle auf der Oberen Au in Chur. Das liegt in der Kompetenz des Gemeinderates», sagt der Stadtpräsident. «Wir hoffen sehr, dass wir die Halle kaufen können».

 

Das komplette Interview hören Sie oben.

 

(Foto: Jürg Feuerstein)