Das viel kritisierte Pro-Olympia-Podium des Regierungsrats hat keine neuen Argumente hervor gebracht. Wir haben die wichtigsten Details zusammen gefasst.

Wer da war: Regierungsratspräsident Christian Rathgeb, Regierungsrätin Barbara Janom Steiner, die Regierungsräte Mario Cavigelli, Jon Domenic Parolini und Martin Jäger, Ski-Star Paul Accola, Paralympics-Sportler Ruedi Weber, Tourismus-Tausendsassa Leo Jeker, Churs Stadtpräsident Urs Marti und IGT-Geschäftsführerin Yvonne Brigger.

Wer alle an den Platz brachte: Leo Jeker.

Wer moderierte: Urs Cadruvi, Generalsekretär der Lia Rumantscha.

Durchschnittsalter der Anwesenden: Ü50. (Hauptsächlich Männer.)

Wer nicht da war: Junge, olympia-begeisterte Frauen und Männer.

Wer am meisten Redezeit hatte: Barbara Janom Steiner.

Wer am wenigsten sagte: Martin Jäger.

Was nur am Rande erwähnt wurde: Die Kontroverse um ein Pro-Olympia-Podium mit dem gesamten Regierungsrat.

Die besten Argumente: «Die Emotionen tun so gut.» (Ruedi Weber) «Das verreckte ist, es gibt sie nur alle vier Jahre.» «Sotchi musste St. Moritz in vier Jahren bauen.» (Paul Accola) «Haben wir die Gäste im Fokus?» (Urs Marti) «Das Projekt entspricht vielleicht nicht den Idealvorstellungen des IOC, aber das ist, was wir haben wollen.» (Jon Domenic Parolini) «Es ist nicht so, dass wir kein Risiko eingehen.» «Olympia ist nicht das Allerheilmittel für alles. Wir haben einen Plan B.» «Wir müssen auch mal selbstsicher sein, wir Bündner, wir können das.» «Wenn ein Sportler so denken würde, würde er nicht einmal zum Starthüsli laufen.» (Barbara Janom Steiner) «Wir können bis 2026 nicht etwas bauen, das wir nicht schon längst geplant haben.» (Mario Cavigelli) «Ich kenne keinen Sportminister, der an mehr Medaillenfeiern teilnehmen konnte als ich.» (Martin Jäger) «Zweifler machen keinen Fehler, wenn sie ja sagen.» (Leo Jeker)

Was bleibt: Die Brote in Form von Steinbockhörnern, präsentiert von Leo Jeker. Niemand lässt sich auf Prognosen ein.

 

(Bild: GRHeute)