Die Erfolgsrechnung 2019 weist einen Gewinn von Fr. 26.2 Mio. aus und übertrifft damit das Budget um Fr. 24.1 Mio. Mit einem Selbstfinanzierungsgrad von 122 % konnten zum fünften Jahr in Folge alle getätigten Investitionen vollumfänglich mit Eigenmitteln finanziert werden.

Der Durchschnitt des Selbstfinanzierungsgrads der letzten fünf Jahre liegt bei 175 %. Das Eigenkapital ist seit 2015 um Fr. 102 Mio. angewachsen, wie die Stadt Chur am Mittwoch mitteilte. Für die Realisierung der zahlreichen Generationen- und Grossprojekte in den nächsten Jahren ist die Stadt gerüstet.

Bei einem Aufwand von Fr. 246.2 Mio. und einem Ertrag von Fr. 272.4 Mio. weist die Erfolgs- rechnung 2019 einen Gewinn von Fr. 26.2 Mio. aus. Die Rechnung 2019 ist somit um Fr. 24.1 Mio. besser als das Budget und um Fr. 1.0 Mio. unter dem Vorjahresergebnis.
Die vorschriftsmässige Bewertung von Baurechtsgrundstücken und Liegenschaften im Finanzvermögen hat zu einem Mehrertrag von Fr. 10.1 Mio. geführt, weiter haben um Fr. 8.1 Mio. höhere Steuererträge, um Fr. 1.0 Mio. höhere Entgelte für Benützungsgebühren und Dienstleistungen sowie um Fr. 1.0 Mio. höhere Gewinnablieferung der IBC Energie Wasser Chur (IBC) zum hohen Ergebnis beigetragen. Die Managementleistung und Kostendisziplin in der städtischen Verwaltung wirkt mit Einsparungen von Fr. 1.7 Mio. beim Personal und Fr. 1.4 Mio. beim Sach- und übrigen Betriebsaufwand.

Gewappnet für die anstehenden Investitionen für Generationen- und Grossprojekte
Die Nettoinvestitionen belaufen sich auf Fr. 33.8 Mio., was einer Budgetunterschreitung von
Fr. 10.7 Mio. entspricht. Es sind Minderausgaben von Fr. 13.0 Mio. und Mindereinnahmen von Fr. 2.3 Mio. angefallen. Es resultiert ein Finanzierungssaldo von Fr. 7.6 Mio. mit einem Selbstfi-nanzierungsgrad der Nettoinvestitionen von 122 %. Alle Nettoinvestitionen wurden aus den selbst erwirtschafteten Mitteln finanziert. Der Fünfjahresdurchschnitt des Selbstfinanzierungsgrads beträgt 175 %. Für die Realisierung der zahlreichen Generationen- und Grossprojekte in den nächsten Jahren ist die Stadt somit gerüstet. Das Nettovermögen hat zum Vorjahr um Fr. 7.0 Mio. auf Fr. 347.9 Mio. zugenommen.

Die wichtigsten Projekte waren: Rücklage Baubeitrag Bergbahnen Chur Dreibündenstein, Obere Au Sanierung Kälte-/Wärmezentrale, Obere Au Regenrückhaltebecken, Veloweg Chur- Trimmis, Obere Au Fussball Kunstrasenplatz 1, Mühlbachverlegung mit ökologischer Aufwertung, Neugestaltung und Erneuerung Werkleitung Steinbockstrasse, Werkhof 2020, Rad- und Fussgängerbrücke Obertor, Sanierung Garderobenhülle Türligarten. Das Investitionsbudget wurde wegen diversen Projektverzögerungen nicht ausgeschöpft.

(Bild: GRHeute)

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