Wenige Wochen vor dem Entscheid des Exekutivrates von Swiss Olympic über eine Kandidatur für die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2026 zeigt eine unter 103 Präsidenten, Vize-Präsidenten und Geschäftsführern von Schweizer Winter- und Sommersportverbänden durchgeführte Umfrage, dass die Unterstützung für das Olympiaprojekt gross ist. 

Das Resultat einer von Swiss Olympic durchgeführten Umfrage zeigt, dass die Schweizer Sportverbände mit grosser Mehrheit die Austragung von Olympischen und Paralympischen Winterspielen 2026 in der Schweiz befürworten. 96 Prozent der befragten Verbände wünschen sich, dass die Schweiz die Spiele organisiert und 86 Prozent zeigen sich überzeugt, dass der Anlass Impulse für die Entwicklung des Sports in der Schweiz geben kann. Nebst dem Potenzial für den Schweizer Sport generell sehen 59 Prozent der Befragten eine Chance für die Förderung des Behindertensports, wenn die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in der Schweiz stattfinden.

80% wollen Spiele 2026

80 Prozent der befragten Verbände teilen die Meinung von Swiss Olympic, dass 2026 der perfekte Zeitpunkt für eine Schweizer Kandidatur ist – nachdem die Olympischen und Paralympischen Winterspiele in PyeongChang (Südkorea) 2018 und in Peking (China) 2022 stattgefunden haben. Zudem sind 83 Prozent der Befragten bereit, während der internationalen Kandidaturkampagne eine aktive Rolle einzunehmen, um die Spiele 2026 in die Schweiz zu holen.

Das komplette Resultat der Umfrage wird zeitgleich mit den Resultaten der Befragungen anderer Stakeholder am 7. März 2017 publiziert. An diesem Tag entscheidet der Exekutivrat von Swiss Olympic, ob, und mit welcher Kandidatur die Schweiz ins Rennen für die Spiele 2026 geht. Sämtliche Umfrageergebnisse sowie weitere Analysen sind Teil eines von der Task Force 2026 erstellten Berichts zuhanden des Exekutivrates von Swiss Olympic.

«Überall positive Feedbacks»

«Seit Beginn des Projekts 2026 hat Swiss Olympic aus allen Landesteilen laufend positive Feedbacks erhalten», sagt Jürg Stahl, Präsident von Swiss Olympic. «Es ist fantastisch, diese Unterstützung seitens unserer Mitglieder – von Winter- und Sommersportverbänden – zu spüren. Überall wo ich hingehe, ist die Begeisterung gross. Im ganzen Land entsteht das Interesse, unseren Wintersport in die Zukunft zu führen. Erste Schritte dazu sind die Olympischen Winterspiele der Jugend 2020 in Lausanne und die Winteruniversiade 2021 in Luzern. Der Weg ist noch lang, aber wir spüren, dass unser olympisches Ziel etwas im Land ausgelöst hat.»

Didier Cuche, Mitglied der Task Force 2026, ergänzt: «Die Olympischen Spiele sind eine  enorme Inspirationsquelle. Ich stelle mit Freude fest, dass die Entscheidungsträger des Schweizer Sports ebenso begeistert von der Idee sind wie ich, die Olympischen Spiele in die Schweiz zurückzuholen. Es braucht noch Arbeit, um das Projekt so intelligent wie möglich zu entwickeln. Dieses Resultat der Umfrage motiviert uns aber, in die Richtung weiterzugehen, die wir von Beginn an eingeschlagen haben.»

Als Schweizer Kandidaten steigen zum einen Gastgeberkanton Wallis mit Host City Sion ins Rennen. In Graubünden entscheidet die Bevölkerung am 12. Februar darüber, ob das Konzept für die Winterspiele 2026 im Kanton weitergeführt werden soll.

 

(Quelle: Medienmitteilung, Bild: Archiv)