Das Energieunternehmen Repower hat im vergangen Jahr ein operatives Ergebnis von 35 Millionen Franken erzielt – trotz teilweise schwierigen Umständen im italienischen Markt und den Euro-Schwankungen.

«Das operative Ergebnis ist seit längerem wieder einmal über den Erwartungen», sagte Repower-CEO Kurt Bobst am Dienstag vor den Medien in Landquart. Über den Erwartungen bedeutet: Eine Gesamtleistung von 2,1 Milliarden Franken (2017: 1,847 Mia), einen EBIT von 35 Millionen Franken (34 Mio) und ein Gruppenergebnis von 16 Millionen Franken (20 Mio). Der Stromabsatz beträgt kumuliert für Strom und Gas gut 7,5 Terrawattstunden.

Als Herausforderung stellten sich im letzten Jahr vor allem der Ausfall des Gaskombikraftwerks Teverola bei Neapel in Italien und die Währungsschwankungen heraus. «Wir hatten mit dem Ausfall von Teverola zu kämpfen. Das wurde aber Ende Jahr aufgeholt», sagte CFO Brigitte Krapf. Ebenfalls Spuren hinterliess der Euro: «Wir hatten Schwankungen von bis zu 8 Rappen innerhalb eines Jahres. Das bedeutet Mehrkosten in Italien, weil die Löhne in Euro bezahlt werden.» Insgesamt habe die Produktion in Italien aber eine gute Perfomance und das Vertriebsvolumen konnte ausgebaut werden.

Brigitte Krapf betonte zudem die zunehmende Bedeutung der Erträge aus dem Nicht-Energie-Geschäft: Die Erträge im E-Mobility-Geschäft sind nach wie vor im kleinen Umfang, aber mit anhaltendem Wachstum für die Schweiz und für Italien. «Das ist eine zarte, aber sehr wichtige Pflanze», sagte Brigitte Krapf.

Aufgrund der Gewinne wird der Generalversammlung vom 15. Mai in Pontresina erstmals seit 2013 wieder eine Dividende auszuschütten. Sie soll 0.50 Franken pro Aktie betragen.

(Bild: zVg)