Starker Schneefall führte in der Nacht auf Sonntag zu zahlreichen Polizeieinsätzen. Durch abgebrochene Äste und umgefallene Bäume kam es immer wieder zu Verkehrsbehinderungen. Aus Sicherheitsgründen mussten mehrere Strassenabschnitte vorübergehend für den Fahr- sowie Personenverkehr gesperrt werden. Insgesamt ist die Stadtpolizei Chur am vergangenen Wochenende zu über 80 Einsätzen ausgerückt.

Aufgrund der ergiebigen Schneefälle mussten in der Nacht auf Sonntag mehrere Strassen in der Stadt vorübergehend für den Verkehr gesperrt werden. Fast aus dem gesamten Stadtgebiet gingen Meldungen ein, wonach abgebrochene Äste und entwurzelte Bäume, welche der schweren Schneelast nicht standhalten konnten, auf der Fahrbahn liegen würden. Dabei wurden mehrere Fahrzeuge und Gebäudefassaden beschädigt. Nach bisherigen Erkenntnissen sind dabei keine Personen verletzt worden. In Wald- und Waldesnähe, sowie in der Umgebung von Bäumen ist Vorsicht walten zu lassen. Abgebrochene Äste und liegende Bäume sind zu umlaufen. Nebst der Stadtpolizei standen die Feuerwehr Chur, die die Grün- und Werkbetriebe und die Industriellen Betriebe der Stadt Chur im Einsatz.

Bereits am Freitagabend kam es auf der Malixerstrasse in Chur zu einem Selbstunfall. Der Lenker eines Personenwagens fuhr bei trockenen Verhältnissen kurz vor 20 Uhr talwärts über die Malixerstrasse in Richtung Chur. Oberhalb des St. Antönienrankes kam er aus unbekannten Gründen rechts von der Fahrbahn ab, durchbrach einen Holzzaun und rutschte sechs Meter die Böschung hinunter. Im Garten einer Liegenschaft an der Susenbühlstrasse kam das Fahrzeug auf den Rädern zum Stehen. Der Lenker wurde mit dem Rettungswagen ins Kantonsspital Graubünden überführt. Das Fahrzeug erlitt Totalschaden und musste durch eine Bergungsfirma mit Kranfahrzeug abtransportiert werden. Der genaue Unfallhergang ist Gegenstand weiterer Ermittlungen.

(Bilder: Twitter/Stadtpolizei Chur)