Die Schweizer Nino Schurter und Lars Forster gewinnen die erste Etappe des Mountainbike-Mehretappenrennens Swiss Epic in Graubünden. Dahinter kommen die Italiener Fabian Rabensteiner und Samuele Porro auf den Platz zwei, der Österreicher Daniel Geismayr belegt mit seinem Deutschen Teamkollegen Ben Zwiehoff Platz drei. Bei den Frauen gewinnen Annika Langvad/Haley Batten (DEN/USA) vor den Schweizerinnen Sina Frei/Nicole Koller und den Deutschen Stefanie Dohrn/Elisabeth Brandau.

Der Bündner Nino Schurter und der St. Galler Lars Forster (SCOTT-SRAM Team) feiern einen klaren Auftaktsieg beim zweiten Swiss Epic in Graubünden. Die Absa Cape-Epic Sieger 2019 lagen nach dem ersten, langen Aufstieg von Laax über den Crap Sogn Gion noch auf Platz zwei hinter Daniel Geismayr und Ben Zwiehoff (Team Centurion Vaude). «Als Crosscountry-Spezialisten sind wir uns so lange Aufstiege nicht gewohnt,“ sagte Schurter im Ziel. «Wir wollten uns nicht zu sehr verbrennen, aber es gelang uns aber, den Rückstand in Grenzen zu halten.»

In der folgenden, langen Abfahrt spielten die beiden Schweizer ihre Stärken dann aus, übernahmen die Führung, und gaben sie nicht mehr ab. Nach 60 Kilometern und 2’500 Metern Höhendifferenz siegten sie in Laax mit 1 Minute und 19 Sekunden Vorsprung auf die Italiener Fabian Rabensteiner/Samuele Porro (TREK Pirelli), die sich im Endspurt gegen Geismayr/Ziehoff durchsetzten. «Es lief uns nach Mass», fasste Nino Schurter zusammen.

Bei den Frauen fuhren die beiden Zürcherinnen Sina Frei und Nicole Koller (Swiss Cycling Team) ein starkes Rennen und führten zweitweise. Dann hatte Sina Frei aber riesiges Pech und stürzte gleich zwei Mal. Dabei zog sie sich eine Schnittwunde am Knie und vermutlich eine Prellung an einem Oberschenkel zu. Dennoch fuhr sie die Etappe mit Nicole Koller zu Ende und belegte den guten, zweiten Platz mit gut 8 Minuten Rückstand auf die Siegerinnen Annika Langvad (DEN)/Haley Batten (USA) (Team Specialized – Racing). Hinter den Schweizerinnen auf dem dritten Rang klassierten sich die deutschen Nina Benz und Kim Ames (jb Brunex Felt Factory Team).

(Bild: Swiss Epic)