Der Kanton, die Stadt Chur und der Schweizer Schiesssport Verband (SSV) unterstützen die Durchführung des Eidgenössischen Schützenfest 2026 in Graubünden. Ohne Gegenstimme haben die 31 Präsidenten der verschiedenen Verbände, welche dem SSV angehören entschieden, die Organisation des Anlasses dem Bündner Schiesssportverband (BSV) zu vergeben.

 

Das letzte Eidgenössische Schützenfest in Graubünden hat 1985 in Chur stattgefunden. 46 Jahre danach ist Chur wiederum der Hauptort der nationalen Schiessveranstaltung. Der Schiessevent wird dezentral durchgeführt, wie auch das Eidgenössische Schützenfest 2021 in Luzern, welches um ein Jahr verschoben worden ist wegen den Massnahmen vom Coronavirus. Ursprünglich hätte der Schiessanlass in Graubünden im Jahr 2025 sein sollen. Erwartet werden in sechs Jahren gegen 40’000 Schützinnen und Schützen und dazu noch rund 50’000 zusätzliche Personen, welche die Teilnehmer und Teilnehmerinnen begleiten.

Auf der Suche nach Personen für das Kern-OK

Glücklich über den Entscheid des SSV die Organisation des Eidgenössischen Schützenfest 2026 den Bündner Schützen zu überlassen ist Carl Frischknecht, der Präsident des BSV. Nun müssen wir baldmöglichst Personen finden, welche bereit sind, dem Kern-OK beizutreten, betont Frischknecht. Er ist jedoch zuversichtlich gute und fähige Personen zu finden für das Kern-OK mit einer Präsidentin oder einem Präsidenten, welche dieses Gremium führen wird. Stattfinden wird der nationale Schiessanlass im Juni 2026 und zwar in der Bündner Herrschaft, in Chur und Umgebung, in Mittelbünden und Davos. Nächstens werden die Vereine und die Gemeinden in diesen Regionen angefragt, ob sie bereit sind, die Schiessveranstaltung durchzuführen und zu unterstützen.

Kantonales ein Jahr später

Nachdem das letzte Kantonale Schützenfest in der Surselva erfolgreich im 2018 stattfand, hat der BSV das KSF 2023 dem Engadin und den Schützenvereinen aus den Südtälern vergeben. Nun findet dieser Anlass nicht wie vorgesehen im 2023, sondern erst ein Jahr später statt. Präsident des Organisationskomitees ist Martin Aebli, der Gemeindepräsident von Pontresina.

(Bild: GRHeute Archiv)