Was für ein Skifest auf der brutalen Streif in Kitzbühel! Der Italiener Dominic Paris setzte sich nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Schweizer Beat Feuz zum dritten Mal auf der Streif durch. Der Bündner Geheimtipp Mauro Caviezel konnte die guten Trainings leider nicht ins Rennen umsetzen.

Im gestrigen Training hatte sich Mauro Caviezel mit ausgezeichneten Start- und Schlusspassagen in den Kreis der Geheimfavoriten katapultiert. Im Rennen konnte es der Lenzerheidner aber nicht umsetzen: Sowohl die Einfahrt wie auch die Ausfahrt in den Steilhang verpasste der Bündner Speed-Star, so dass er mit bescheidenem Tempo auf das Gleiterstück einfuhr – aus der Traum von einem Podestplatz! Mit letztlich über zwei Sekunden Rückstand verpasste der Bündner die Top 20 – nach einer bislang ausgezeichneten Speed-Saison zehn Tage vor dem WM-Start eine leise Enttäuschung.

 

An der Spitze zeigten der Italiener Dominic Paris und der Schweizer Beat Feuz ein Duell der Extraklasse: Erst in der Schlusspassage konnte sich der Italiener mit etwas höherer Geschwindigkeit und ein paar Kilos mehr auf den Rippen leicht absetzen und gewann das Hahnenkammrennen mit zwei Zehntelsekunden Vorsprung – nach 2013 und 2017 zum dritten Mal. Schon letzten Winter war Beat Feuz in Kitzbühel (damals hinter dem Deutschen Thomas Dressen) Zweiter geworden. Auf dem dritten Rang klassierte sich der Österreicher Otmar Striedinger mit 37 Hundertstel Sekunden Rückstand auf Paris.

Die beiden weiteren Bündner Speed-Starter in Kitzbühel, Carlo Janka und Thomas Tumler, hatten nach Trainingsstürzen schon am Dienstag bzw. gestern ihr Forfait für die brutalste Abfahrt der Welt bekanntgegeben.

Zu den Resultaten der Hahnenkamm-Abfahrt in Kitzbühel gehts hier. 

 

(Bild: Screenshot SRF)

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