Der Kanton Graubünden und die Stadt Chur «schenken» der Stadt zwei neue Kreisel auf der Italienischen Strasse. Und Trimmis und Untervaz sollen mit einem Radweg verbunden werden.

Der letzte Abschnitt zwischen Felsberg und Chur soll jetzt auch modernisiert werden. Die Regierung hat ein Auflageprojekt zur Korrektion der Italienischen Strassen im Abschnitt Sommerau bis Plankis genehmigt, wie sie am Donnerstagmorgen mitteilte. Dieser viel befahrene Abschnitt weise einen schlechten Zustand auf. Hinzu komme, dass dort die Radstreifen fehlten. «Zudem generieren die Industriezone beim Kreisel Felsberg sowie der dichte Fahrplan der Busverbindung einen hohen Schwerverkehrsanteil in diesem Abschnitt. Im Weiteren führen Pendlerströme, insbesondere während den Stosszeiten, zu einem hohen Verkehrsaufkommen», heisst es in der Mitteilung.

Diese Probleme sollen nun mit einem gemeinsamen Projekt des Kantons Graubünden und der Stadt Chur behoben werden. Der Projektteil des Kantons beinhaltet im Wesentlichen die Erneuerung und Verbreiterung der Kantonsstrasse für ein behinderungsfreies Kreuzen des Schwerverkehrs sowie die Anordnung von seitlichen Radstreifen als ausgewiesener Fahrbereich für den Langsamverkehr.

Der Projektteil der Stadt Chur sieht vor, die bestehende Zufahrt zur Triststrasse sowie die provisorische Bushaltestelle Sommerau rheinseitig aufzuheben. Das Gebiet Trist soll neu durch einen Kreisel erschlossen sowie die Bushaltestelle verlegt und behindertengerecht wieder erstellt werden. Im Weiteren ist geplant, die gefährliche Ein- und Ausfahrt Plankis durch einen Kreisel zu entschärfen sowie die Bushaltebuchten Plankis ebenfalls behindertengerecht umzubauen. Die Gesamtkosten werden auf 11 Millionen Franken veranschlagt. Davon fallen rund 3,5 Millionen für den Projektteil des Kantons an.

Neue Rad- und Fussgängerbrücke Untervaz

Das Bundesamt für Strassen (ASTRA) realisiert zurzeit einen Neubau der Querverbindung zwischen Zizers und Untervaz. Kernstück dieses Projekts ist eine neue Autobahnbrücke mit beidseitigen Radstreifen. Im Zuge dieses Neubaus soll nun auf Wunsch der beiden Gemeinden Trimmis und Untervaz auch die Rheinbrücke umgestaltet werden, damit eine komfortable und sichere Verbindung für den Langsamverkehr bis nach Untervaz gewährleistet werden kann.

Die Regierung genehmigt dafür ein entsprechendes Auflageprojekt und spricht einen Kantonsbeitrag in der Höhe von 853 000 Franken. Das Projekt sieht vor, den Langsamverkehr auf einem selbsttragenden, an die neue Rheinbrücke angehängten Steg zu führen und an den nationalen Radweg anzubinden. Auf der gegenüberliegenden Uferseite soll die Verbindung mit einer S-Kurve und einer Rampe an den dortigen Polenlöserweg anschliessen.

(Bild: Google Street View)

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