Der Exilchurer Fabian «Bane» Florin ist ein Hochbegabter, der das Auge, das Feingefühl in den Händen und viel Leidenschaft für Farben hat.

Durch sein ausserordentliches Talent und seinen ungewöhnlichen Lebensweg vom Drogensumpf ins Kunstmuseum errang der Künstler innerhalb der letzten paar Jahre enormen Bekanntheitsgrad in der Schweiz. Er war bei Aeschbacher, ist gern gesehener Gast an Openairs und teilt sein immenses Fachwissen und seine Leidenschaft für die Kunst mit den zahlreichen Jugendlichen an seinen Workshops. Seine Kunst wurde innerhalb von kürzester Zeit zum Selbstläufer und wird in wenigen Jahren gefragter, denn je sein und in manchen Kunstmuseen in der ganzen Welt hängen.Gaffitti

Er sprayt, designt, malt, tätowiert und malt ganz nebenbei ganze Fassaden an, wie soeben in Zypern. GRHeute hat ihm ein paar Fragen gestellt.

Du bemalst aktuell in Zypern die grösste Wand deines Lebens. Wie kam es dazu?

Die grösste Wand bis jetzt! Circa 15×22 m. Mein Arbeitspartner kommt aus Zypern. Die Organisatoren vom Parlament in Zypern kannten unsere Arbeiten und luden uns ein, während einem Street-Art-Festival in der Hauptstadt Nicosia eine Wand zu bemalen.

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Wie schwierig ist es, eine solche grosse Arbeit später noch zu toppen?

Überhaupt nicht. Gebt mir einfach eine grössere Wand!

Was steht in naher Zukunft an? Bist du weiter im Ausland unterwegs? Oder hast du auch wieder Aufträge in der Schweiz?

Vieles steht an. Gewisse Sachen möchte ich aber noch nicht verraten. Unter anderem jedoch werde ich den Viva Club in Chur neu gestalten, welcher Ende dieses Monats eröffnet. Dann werde ich sicher noch nach Deutschland fahren und am «Signals Under Traffic» eine Wand in Konstanz bemalen. Barcelona, Amsterdam… da kommt auf jeden Fall noch vieles!

Mehr Informationen gibts auf Banes Webseite.

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(Bilder: zVg.)