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Die Pop-Punk-Band The Three Sum aus Rapperswil-Jona veröffentlicht am Samstag, den 27.2.2016 ihr Debütalbum «With you» bei einer grossen Sause im Eventhouse Rapperswil.

Jetzt fragen sich sicherlich viele, warum GRHeute über eine Band aus Rapperswil-Jona schreibt. Ein Blick auf die Besetzung des Quartetts genügt, um den Grund heraus zu filtern.

Denn an der Schiessbude sitzt ein Schlagzeuger, der aus Zizers stammt und kein unbeschriebenes Blatt in der Musikszene Schweiz ist. Der 27-Jährige Harry Müller konnte dank der Band «Virus of the Cactus» seine ersten Sporen abverdienen und schloss sich dann wenig später dem Liechtensteiner Traditionskollektiv «Androbb» an und wurde ausserhalb von Graubünden zu einem gefeierter Drummer.

Da «Androbb» aktuell auf Eis gelegt ist und Harry nach Walenstadt gezogen ist, findet er in der Band seine bisher erfolgreichste Formation. Doch lassen wir mal Harry darüber sprechen.

The Three Sum ist deine aktuell populärste Band. Wie ist es dazu gekommen, dass du bei ihnen gelandet bist?

Auf der Suche nach etwas Neuem bin ich durch ein Inserat im Internet auf die Band The Three Sum gestossen. Schon bei der ersten Probe hat sich gezeigt, dass vieles schon stimmt. Die Jungs von The Three Sum machten auf mich einen super-sympatischen Eindruck. Auch die Zusammenarbeit macht bis heute Riesenspass. Nach ca. zwei Monaten intensivem Proben entschloss ich mich, fix in die Band einzusteigen, was dann
kurz darauf zu den ersten Konzerten mit The Three Sum führte.

Verfolgst du das Geschehen in der Musikszene Graubünden noch? Oder nimmst du nur noch am Rand Notiz davon?

Ja, klar, es ist interessant, wie immer wieder neue junge Bands wie Pilze aus dem Boden schiessen.

Wie klingt euer neues Album?

Sehr abwechslungsreich. Den Hörer erwartet eine Mischung aus harten Punkrock Beats bis zu ruhigen Balladen. Die Texte sind zum Teil sehr zweideutig, im Bezug auf unseren Bandnamen.

Welche Bündner Bands haben dich am meisten geprägt?

Wenn ich denke, dass 77 Bombay Street mal vor vielen Jahren auf derselben Bühne nach «uns» spielten, muss ich sagen, haben sie sicher einen Super-Weg hingelegt. Desweiteren bin ich ein grosser Fan von der Bündner Band 11AM.

Sind die Möglichkeiten erfolgsversprechender, wenn man sich einer ausserkantonalen  Gruppe anschliesst? Respektive wie schwierig ist es aus deiner Sicht, mit eigenem Material in Graubünden durchzustarten?

Wenn ich kurz das Jahr 2015 reflektiere: Anfangs bin ich zu der Band The Three Sum gestossen. Im Sommer 2015 standen wir mit den «Rockgrössen» Eluveitie, Nightwish, Papa Roach und Limp Bizkit auf derselben Bühne. Wenn man 100% Schweiss und Herzblut in die Musik legt, spielt es keine Rolle, ob man im Kanton Graubünden oder z.B in Zürich wohnt. Auch hier ist der Weg das Ziel.

Mehr Infos unter www.thethreesum.com.Band2

 

(Bild: Facebook/Harry Müller sitzend)