Ein Beitrag in der Reihe des HTW Blogs.

Seit 2016 werden an der FH Graubünden Studierende zu Photonics-Ingenieurinnen und -Ingenieuren ausgebildet.

 

Beim praxisorientierten Studium bearbeiten die Studierenden vor allem Projekte im Bereich Optoelektronik und Bildverarbeitung. Für viele der Projekte sind neben den elektronischen und optischen Bauteilen auch mechanische Konstruktionen nötig. Damit die Studierenden schnell einen Prototyp für die verschiedenen Projekte bauen können, haben wir bei uns einen MakerBot von 3D-MODEL im Einsatz.

Im Folgenden werden drei Beispiele vorgestellt, wo der 3D-Drucker zum Einsatz kam. Im Modul Konstruktion 1 hatten die Studierenden die Aufgabe, ein Teil zu entwickeln, mit dem man ein Kopfhörerkabel aufwickeln und am Schlüsselanhänger befestigen kann. Die Studierenden mussten sich vor allem Gedanken machen, wie man so ein Teil clever konstruiert, damit man es in einer etwaigen Serienproduktion effizient und kostengünstig herstellen kann.

Ein Photonics-Student im 5. Semester hat bei uns an Fachhochschule in den Sommerferien einen mit LED-Leisten bestückten Propeller gebaut. Bei Rotation des Propellers kann mit den LEDs ein beliebiges Bild oder gar ein Video abgespielt werden. Für dieses Projekt hat der Student einige 3D-Teile gedruckt und verbaut.

Im 3. Semester im Photonics-Studium entwickeln und bauen alle Studierenden selbständig einen Lasertriangulationssensor. Dabei ist nebst der Optik und Elektronik auch ein geeignetes Gehäuse nötig. Dieses Gehäuse drucken die Studierenden auch mit dem MakerBot.

Autor: Mirco Seeli ist an der FH Graubünden als Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Studienassistenz im Institut für Photonics und ICT (IPI) tätig.

(Bilder: zVg)

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