Der HC Davos hat sein Spengler-Cup-Auftaktspiel gegen den tschechischen Meister Ocelari Trinec mit 1:4 verloren. Damit steht für den HCD am Samstagabend im Klassiker gegen das Team Canada bereits ein «Must-Win»-Spiel auf dem Programm, will man den Gruppensieg und den damit verbundenen direkten Halbfinal-Einzug noch schaffen.

Die Entscheidung im Abendspiel des zweiten Spengler-Cup-Tages fiel erst in den Schlussminuten. Mit drei Toren in den letzten 86 Sekunden entschied der tschechische Meister das Spiel für sich. Zuvor hatte Davos-Söldner Otso Rantakari nach einem haarsträubenden Fehler in der 15. Minute den 0:1-Rückstand zu verantworten, in der 41. Minute war Langnaus Leihgabe Harri Pesonen, einer der drei Davoser Verstärkungsspieler, für den zu diesem Zeitpunkt längst fälligen Ausgleich verantwortlich.

Mit einem weiteren unnötigen Eigenfehler brachten sich die Bündner in der Schlussphase um einen möglichen Sieg. Die beiden Schweden Magnus Nygren und Mattias Tedenby riskierten zu viel und vertändelten die Scheibe – die Tschechen nutzten die Chance eiskalt zum Führungstreffer in der 58. Minute, ehe zwei Empty Netter die endgültige Entscheidung brachten.

Für den HCD ist der Sieg in der Gruppe Cattini dadurch in weite Ferne gerückt – am Samstagabend (20.15 Uhr) hilft für den direkten Halbfinal-Einzug nur ein hoher Sieg gegen das starke Team Canada weiter. Die Aufgabe wird für Christian Wohlwends Team alles andere einfach, zumal gegen Trinec verletzungs- oder krankheitshalber zehn Spieler fehlten, darunter die verletzten Dino und Marc Wieser, Claude Paschoud und Perttu Lindgren sowie die erkrankten Fabrice Herzog und Dario Meyer. 

Im Nachmittagsspiel setzte sich TPS Turku gegen Salavat Yulaev Ufa mit 4:3 durch. 

 

(Bilder: Screenshot SRF)