Der Bündner Nino Schurter ist in Mont Sainte-Anne zum achten Mal Weltmeister im Mountainbike-Cross Country geworden. Es ist bereits Schurters 5. Titel in Folge. 

Schurter setzte sich gleich zu Beginn des WM-Rennens unter den ersten Drei fest. Bereits in der ersten Runde versuchte sich der brasilianische Medaillenkandidat Henrique Avancini abzusetzen. Das sieben Mann starke Feld der Verfolger wurde von Schurter angeführt, der ein hohes Tempo anschlug und bald die Pace im Rennen kontrollierte. In einer Steigung setzte sich Schurter ab, sein Teamkollege Mathias Flückiger zog mit, folgte ihm und holte in der Abfahrt sogar einige Sekunden auf. Mit Stéphane Tempier konnte nur einer der Verfolger mithalten. Auf der 5. von 7 Runden setzte Schurter zur entscheidenden Attacke an, der auch sein letzter Verfolger Tempier nicht mehr gewachsen war. In der Folge baute der 33-Jährige seinen Vorsprung immer weiter aus und siegte letztlich souverän mit 30 Sekunden Abstand auf Teamkollege Mathias Flückiger. 

Für Schurter schliesst sich in Mont Sainte-Anne ein Kreis. Schon 2010 war er an der damaligen WM stark gefahren, wurde aber von einem Defekt gebremst und landete auf dem undankbaren 4. Platz. So war der achte WM-Titel eine besondere Genugtuung für Schurter. «Ich hatte ‚Schiss‘ vor einem Platten, aber ich bin durchgekommen. Es ist der Hammer», freute sich der Bündner im Ziel gegenüber SRF.

 

(Bild: Screenshot SRF)