Die Alterssiedlung Kantengut an der Scalärastrasse in Chur wird erweitert: Das Büro BUR Architekten AG aus Zürich hat dabei einen Architektur-Wettbewerb vor zwei Churer Unternehmen gewonnen und darf unter anderem 30 neue Wohnungen bauen. 

Die Alterssiedlung hat ihr Alterswohnungsangebot letztmals im Jahr 2008 mit dem Neubau der Häuser Arella und Padrusa erweitert. Darauf folgte in den Jahren 2009/2010 der Um- und Erweiterungsbau des Pflegeheims und in den Jahren 2015 und 2016 wurden die bestehenden Wohnhäuser Scalära und Foppa einer sanften, energetischen Sanierung unterzogen und auch farblich an das frische Erscheinungsbild der Alterssiedlung anpasst.

Acht Architekten eingeladen

Aufgrund der sehr grossen Nachfrage und im Rahmen eines nachhaltigen Unterhaltskonzepts hat man sich schon länger mit einer Erweiterung der Alterssiedlung befasst. Unter der Leitung des Architekten und Baukommissionpräsidenten Martin Heim hat die Stiftung Christian Bener-Dalp, Alterssiedlung Kantengut Chur zu diesem Zweck acht Architekten aus Graubünden und Zürich zu einem Wettbewerb eingeladen. Geplant ist die Alterssiedlung Kantengut um weitere rund 30 Wohnungen, am bestens erschlossenen Standort des heutigen Personalhauses, zu erweitern. Nebst den Alterswohnungen werden auch ein den neuen Bedürfnissen angepasster, grösserer Mehrzweckraum, Räumlichkeiten für verschiedenste Aktivitäten, sowie grosszügige Räumlichkeiten für die auf dem Kantengut Areal beheimatete Kita Scalära im Gebäude geplant.

Siegerprojekt kommt aus Zürich

Die eingeladenen Architekten haben die an sie gestellten Aufgaben mit sehr unterschiedlichen, kreativen und interessanten Projekten gelöst. Diese wurden von einer fachkundigen Jury unter der Leitung des Fachexperten Architekt Philipp Esch eingehend geprüft, diskutiert und bewertet. Das Siegerprojekt mit dem Namen «Tête-à-Tête» vom Büro BUR Architekten AG aus Zürich vermochte die Jury am meisten zu überzeugen und wurde einstimmig zum Sieger erkoren. Hinter dem Namen BUR stehen die Architekten Birchmeier, Uhlmann und Rabinovich. Mit Anne Uhlmann und Urs Birchmeier gewinnt damit ein Architektenbüro, welche sich bereits für die letzte Erweiterung der Alterssiedlung Kantengut als Architekten verantwortlich zeigt.

Der Leiter der Alterssiedlung Kantengut, Jean-Pierre Liesch, ist mit der Wahl des Siegerprojektes sehr zufrieden und freut sich auf die Realisierung. «Mit dieser Erweiterung schaffen wir es wiederum, die neuen Gebäude klar als Wohnraum zu positionieren. Auch würdigt dieses Projekt unsere parkähnliche, bevorzugte Wohnlage und eröffnet gleichzeitig einladend den Raum zur Cadonaustrasse», so Jean-Pierre Liesch.

 

(Bilder: zVg.)