Chur 97 hat im Kampf um den Klassenerhalt in der 2. Liga Interregional einen grossen Schritt nach vorne gemacht: Nach dem 3:2-Heimsieg über Schlusslicht Dübendorf beträgt die Reserve auf den Strich sechs Spiele vor Saisonenende nun bereits fünf Punkte. 

Den Grundstein für den kapitalen Sieg legten die Bündner Haupststädter bereits in der Startphase: Der auf die Rückrunde hin verpflichtete Spielertrainer Max Knuth brachte die Bündner an der Ringstrasse bereits nach fünf Minuten nach einem Pass in die Tiefe von Rafael Deplazes mit 1:0 in Führung. Es war bereits der vierte Treffer des Deutschen im siebten Auftritt im Dress von Chur 97. Auch in der Folge blieben die Bündner tonangebend und bauten das Skore in der 19. Minute durch Alfred aus. Eine Minute vor der Pause war es dann Deplazes selbst, der mit dem 3:0 bereits für die vermeintliche Vorentscheidung sorgte. 

Noch vor dem Pausenpfiff kamen die Zürcher allerdings zum Anschlusstreffer, Kevin Hediger vekürzte per Hands-Elfmeter auf 1:3. Und als die Gäste unmittelbar nach dem Seitenwechsel durch Daniel Angliker aus dem Nichts auf 2:3 herankamen, war das bislang einseitige Spiel wieder völlig offen. Am Ende brachten die Churer den Sieg aber relativ sicher über die Distanz.

Mit 13 Punkten aus den acht Spielen der Rückrunde haben die Bündner zuletzt auf jeden Fall gezeigt, dass sie der 2. Liga Interregional gewachsen sind. Noch ist es aber nicht soweit: Die fünf Punkte Vorsprung auf den Strich sind aber auf jeden Fall ein schönes Polster, zumal noch drei weitere Teams zwischen Chur und dem derzeit Zwölftplatzierten Uster liegen. Am nächsten Samstag (16 Uhr) treffen die Bündner auswärts auf den FC Frauenfeld, der als 13. mit fünf Punkten Rückstand auf den Strich dringend auf Punkte angewiesen ist. Mit einem weiteren Sieg (oder zumindest Punkt) könnte Chur 97 dann bereits eine Vorentscheidung im Kampf um den Ligaerhalt herbeiführen. 

 

(Archivbild: GRHeute)