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Der Schweizer Serienmeister Piranha Chur hat den Superfinal vom frühen Samstagabend in Kloten gegen die Kloten-Dietlikon Jets mit 4:5 nach Verlängerung verloren. Die Bündnerinnen vergaben dabei im Schlussdrittel einen 4:1-Vorsprung. 

Riesen-Frust bei Piranha Chur: Die Churer Serien-Meisterinnen unterlagen ihren Erzrivalen aus Kloten-Dietlikon im Superfinal mit 4:5 nach Verlängerung. Die Churerinnen verloren damit zum 2. Mal diese Saison ein Finalspiel gegen die Zürcherinnen, in dem sie bis ins Schlussdrittel geführt hatten: Im Cupfinal im Februar lagen sie mit 2:0 vorne, mussten sich aber mit 2:4 geschlagen geben.

Im Superfinal kam es noch dicker. In der 49. Minute schien die Entscheidung um den Titel gefallen zu sein: Katrin Zwinggi erzielte im einzigen Powerplay der Partie das 4:1 für die favorisierten Churerinnen, die Titelverteidigung war zum Greifen nah.

Doch Kloten-Dietlikon, angeführt von Nationalspielerin Michelle Wiki, gab nicht auf und glich das Spiel bis zur 56. Minute aus. Die Overtime musste entscheiden. In der Verlängerung hatten beide Teams mehrere Chancen, die Entscheidung zu erzwingen. Der Qualifikationssieger aus der Bündner Hauptstadt hatte letztlich das Pech auf seiner Seite: In der 69. Minute, nur 62 Sekunden vor dem drohenden Penaltyschiessen, erzielte Julia Suter den Meistertreffer für die Gastgeberinnen. Besonders bitter war die Niederlage für Churs Goalie Jill Münger: Zweimal bekam sie den vor ihr umher springenden Ball beim entscheidenden Tor nicht zu fassen, ehe ihn Julia Suter über die Torlinie würgte. 

Zu den Stimmen nach dem Superfinal gehts hier. 

 

(Bild: Screenshot SRF)

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