US-Präsident Donald Trump wird Ende Januar erneut am WEF in Davos teilnehmen. Die Bündner Sozialdemokraten lassen verlauten: «Willkommen ist er nicht.»

Die SP ist über den besvorstehenden Besuch von US-Präsident Donald Trump am World Economic Forum in Davos not amused. Statt dem Präsidenten sei vielmehr friedlicher Protest gegen den Trumpismus willkommen.

Sexismus, Fremdenfeindlichkeit, Abschottung, Leugnung des Klimawandels, Wissenschaftsfeindlichkeit und rückwärtsgewandte Wirtschaftspolitik – so lauten die Vorwürfe der SP gegen «The Donald». All das bringe die Welt und auch Graubünden nicht voran.

Der Trumpismus gefährde den Wohlstand und den Fortschritt, schreibt die Partei in einer Medienmitteilung. Die Schweiz und Graubünden erlebten die Konsequenzen des Klimawandels direkt und seien auf offenen Grenzen und internationale Zusammenarbeit angewiesen. Die SP Graubünden erwarte darum von der offiziellen Schweizer Politik, aber auch von Exponenten der Bündner Politik, dass dies zum Ausdruck gebracht werde.

Der Parteivorstand der SP Graubünden entscheidet heute, Donnerstag, über die Einreichung eines Demonstrationsgesuches gegen den Trumpismus oder über die Unterstützung eines bis dahin evtl. bereits eingereichten Demonstrationsgesuches.

 

(Bild: Screenshot SRF)

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