Die Chur-Bergbahnen verstärken sich mit der Projektmanagerin Nina Vuillemin für die Planung und den Bau der neuen Brambrüeschbahn. Die Glarner Ökonomin bringt Erfahrung mit grossen Bauprojekten mit.

Im letzten Herbst wurde gemeinsam mit der Stadt Chur und der Bürgergemeinde Chur das Projekt «ChurHoch3» mit der Koordination von Stadthallenareal, Bergbahn sowie Messe- und Eventhalle etabliert. Diesen Sommer startete der gemeinsame Studienauftrag Stadthallenareal inklusive Platzierung der Talstation.

Junge Ökonomin im Glarnerland

Nina Vuillemin hat ihren Job als Projektmanagerin für die neue Brambrüeschbahn am 1. September 2020 angefangen. Die 31-jährige Glarnerin bringt einen Master of Arts in Unternehmensführung/ Business Management der Universität St. Gallen mit, sowie auch mehrjährige praktische Erfahrung. Der Verwaltungsrat der BCD ist überzeugt, mit Nina Vuillemin eine interdisziplinär denkende Fachfrau mit Bergbahnaffinität gefunden zu haben und freut sich auf die Zusammenarbeit, schreiben die Churer Bergbahnen.

Vier Phasen für Planung und Bau

Der Planungs- und Bauprozess für die neue Brambrüeschbahn gliedert sich in vier Phasen: bis zum nächsten Frühling dauert die Phase der Lösungsfindung für die Setzung der Talstation, die Platzierung von Mittelstation und Panoramarestaurant sowie Bergstation und der entsprechenden Zusatzinfrastrukturen. Dann folgt in der zweiten, ein Jahr dauernden Phase, die Ausarbeitung des Plangenehmigungsgesuches für das Bundesamt für Verkehr (BAV). Die dritte Phase beinhaltet anschliessend die Investorensuche, das Management innerhalb des Plangenehmigungsverfahrens sowie die Ausschreibungen für die Bauphase. Die eigentliche Bauphase dauert voraussichtlich weniger als ein Jahr.

(Bild: zVg)

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