Gemäss der aktuellen Polizeilichen Kriminalstatistik des Kantons Graubünden ist das Gesamtdeliktsaufkommen gegenüber dem Vorjahr leicht angestiegen. 

Im Kanton Graubünden wurden im vergangenen Jahr 9’023 Straftaten erfasst. Das sind 49 mehr als im Jahr 2018. Erfreulich ist, dass Verstösse gegen das Strafgesetzbuch, gegen das Betäubungsmittelgesetz und das Ausländer- und Integrationsgesetz um 385 Straftaten zurückgegangen sind. Den grössten Teil machen die Straftaten gegen das Strafgesetzbuch aus, nämlich 6’579 (Vorjahr 6’808).

Gewalt nimmt zu 

Die meisten Gewaltdelikte entfallen auf Drohungen, Tätlichkeiten, einfache Körperverletzungen, Raufhandel, Gewalt/Drohung gegen Beamte und Nötigung. Beim Raufhandel ist eine Zunahme von 42 auf 59 Fälle zu verzeichnen und bei Gewalt und Drohung gegen Beamte von 40 auf 50 Fälle. Im Rahmen von familienähnlichen Beziehungen ist die häusliche Gewalt von 214 auf 196 Fälle erneut zurückgegangen, wovon 50 % (Vorjahr 58 %) auf aktuelle Paar- bzw. partnerschaftliche Beziehungen entfallen.

Straftaten gegen das Vermögen

60% aller Straftaten im Bereich des Strafgesetzbuches betreffen Straftaten gegen das Vermögen, nämlich 3’970 (4’237 Vorjahr). Den grössten Anteil dieser Vermögensstraftaten machen die Diebstähle mit 1’915 Fällen (1’992 Vorjahr) aus.

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